Let’s talk about… Gender in der Urban Fantasy: Sie wollte es, er konnte nicht anders – Vergewaltigungsmythen

Via Jery Schober kommt diese ultralange Abhandlung über Dinge, die ich schon vermutet habe, aber wie immer: Erst wenn was ausformuliert ist, kann eins dessen gesamte Schrecklichkeit überblicken.
Ich weiß, warum ich Paranormal Romance und „Seelenverwandtschaften“ nicht abkann, und Alpha/Omega-Dynamiken in Fanfictions nur mit seehr langen Fingern anfasse. Eins ersetze jedes beliebige magische Band/Vorbestimmung mit „Testosteron“ oder allgemein „Hormonen“, und verstehe, was ich meine.

Um zu zitieren: „Niemand verbietet ihnen [den Autor*innen], die Gender Rollen zum Beispiel einmal komplett umzudrehen, eine vollständig matriarchalische Gesellschaft zu konstruieren und Männer als verständnisvoll, liebevoll, unterstützend und vor allem nicht als aggressiv zu beschreiben. (…) Aber sie tun es nicht. Stattdessen vermitteln sie das, was ihnen selbst und ihren LeserInnen bekannt ist: eine Welt, in der Gewalt gegen Frauen zum Alltag dazu gehört.“
Mal wieder der Beweis, dass es einfacher ist, Hybridwesen zu erfinden, statt außerhalb der gesellschaftlichen Normen zu denken.

Es gäbe noch mehr zu diversen Zitaten zu ergänzen, aber das führt zu weit …

wortmagieblog

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Hallo ihr Lieben! :)

Heute führen wir gemeinsam die Let’s talk about… – Reihe Gender in der Urban Fantasy weiter. Es hat ein wenig länger gedauert als geplant, weil das aktuelle Thema doch um einiges komplexer und umfangreicher ist, als ich angenommen hatte. Vor zwei Wochen haben wir entspannt und relativ locker begonnen, indem wir uns fragten, was an Vampiren in der Young Adult Urban Fantasy eigentlich so attraktiv ist (HIER). Das Thema dieser Woche ist definitiv schwieriger und für einige sicher harter Tobak: wir beschäftigen uns mit Vergewaltigungsmythen in der Urban Fantasy bzw. Paranormal Romance. Dafür möchte ich euch das Paper „Rape Myths‘ Twilight and Women’s Paranormal Revenge in Romantic and Urban Fantasy Fiction“ (2014) von Kristina Deffenbacher vorstellen.
Doch bevor wir starten, muss ich sicherstellen, dass ihr die Basis ihrer Arbeit kennt und versteht.

Einerseits geht es um die Gender Rollen, die mit einer Vergewaltigung einhergehen…

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