Über Carmilla DeWinter

Carmilla DeWinter schreibt Phantastik und verque(e)re Texte.

Mal wieder übersexualisiert

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Derletzt wurde ich zu meinem ehrenamtlichen Thema per Telefon befragt, und da fiel dann mal wieder diese Phrase von der übersexualisierten Gesellschaft. Leider kam dann das Gespräch wie so häufig auf mein Privatleben (es lebt, danke …) statt auf diese Theorie, dass in der Öffentlichkeit zu viel Sex sei.

Ich mag sie nicht. Oder besser: Ich glaube, sie schießt am Ziel vorbei.

Einige Beobachtungen zum Thema Sex

Stellen wir fest: Sex ist offensichtlich ein interessantes Thema. Die Menschheit zerreißt sich darüber den Mund, seit sie existiert.

Stellen wir weiterhin fest: Grundsätzlich muss ich nicht mit Details aus anderer Leute Intimleben an jeder x-beliebigen Ecke überfallen werden, aber ich finde es sehr in Ordnung, wenn ich an x-beliebigen Ecken erfahren kann, was es alles gibt und wo sich die Details verstecken. Ein solches, möglichst vorurteilsfreies, Grundrauschen an Information ist meines Erachtens diesbezüglich notwendig.

Wenn ich weiß, was es alles gibt, kann ich über mein Leben ein wenig besser entscheiden, als wenn ich nur hinter vorgehaltener Hand Halbwahrheiten und Gerüchte zu hören bekomme, während im Vordergrund irgendetwas von vaterländischer Pflicht, Gottesfurcht oder derlei gesalbadert wird.

Die sogenannten „besorgten Eltern“ sind gegen diese Art von informativem Grundrauschen, das macht sie mir sehr suspekt.

Mir fällt aber auch auf: Mit dem Versprechen des Begehrtwerdens wird heute ein Haufen Werbung gemacht. Begehrenswert sein stellt zwar schon immer einen Wert dar, aber früher gab es nicht so viele Kanäle, auf denen nackte Haut versendet werden konnte.

„Begehrt werden“ wird schon lange mit „geliebt werden“ verwechselt (siehe all die „amore“ aus den Mozartopern)  und mittlerweile auch mit Glücklichsein. Somit ähnelt das „Begehrenswert sein“ einer Karotte an einer Angel, die immer knapp außerhalb der Reichweite des Pferdes der Verbraucher*innen baumelt, denn der perfekte Body in der perfekten Verpackung ist schon per Definition außer Reichweite.

Mir fällt auch auf: Was eins im Bett mit einer oder mehreren anderen Personen treibt, wird nicht ausschließlich als eine Frage des persönlichen Geschmacks wahrgenommen, sondern als Ausdruck der Persönlichkeit, der den echten, wahren Wesenskern eines Menschen freilegt.

Nazis und Kommunist*innen können gleichermaßen gern, sagen wir, schwarze Oliven oder Sushi mögen, und niemand wird behaupten, dass sich das widerspricht.

Reden wir aber von Fesselspielen, bei denen so viel Einverständnis wie möglich zwischen den Beteiligten herrscht … dann sieht es anders aus. So jemand muss doch progressiv sein und auf Gleichberechtigung überall stehen? Oder?

Wie kann eine Frau, die mit einer Frau zusammenlebt, AfD-Spitzenkandidatin werden? Wieso ist eine Autorin, die über schwule Paare schreibt, krass rassistisch? Wieso vertreten nicht alle a_sexuellen Menschen queerfeministische Positionen?

Das passt doch nicht zusammen? Oder?

Allgegenwart plus (Über)bewertung gibt?

Aus dem Wunsch nach Begehrtwerden und dem Mythos vom echten, wahren Persönlichkeitskern bauen wir neue Normen auf, die nirgends stehen und deswegen umso perfider wirken. Hier steht kein schwarzberockter Pfaffe mehr auf der Kanzel und predigt wider die Unzucht (und setzt dabei wenigstens klare Grenzen), sondern Schreibende stellen Listen auf von Dingen, die mensch unbedingt mal getan haben muss, Gesundheitsmagazine trompeten hinaus, dass Sex gesund sei und welche Stellung wie viel Kalorien frisst, Frauenzeitschriften ergötzen sich an Frauen, die ohne BDSM nicht existieren können (statt es nur mal voll progressiv ausprobiert zu haben) und irgendwo verläuft immer noch die magische Grenze zwischen einer voll aufgeklärten, lebenslustigen Frau und der vielgefürchteten Schlampe.

Aber niemand verrät dir, wo diese Grenze genau verläuft, und wie sehr sie von Dingen abhängt, die du nicht beeinflussen kannst. (Wo du aufgewachsen bist, welche Farbe deine Haut hat, wie viel Geld deine Eltern hatten …)

Es gibt auch die Grenze zwischen „langweilig“ und „normal“ oder „normal“ und „schwanzgesteuert“ und noch mehr Grenzen zwischen „normal“ und etwas anderem, aber wer weiß schon, wie viel ich mit wem wie tun muss, um normal und voll aufgeklärt zu sein und auch hier meine politischen Ansichten widerzuspiegeln …

Alles in allem hat unsere ach so fortschrittliche Post-68er-Gesellschaft einen eher unentspannten Umgang mit dem Thema Sex. Obwohl das Thema quasi überall ist. Und das finde ich so was von 19. Jahrhundert.

Für Leute, die Englisch können, gibt es „The Sex Myth“ zum Weiterlesen.

Sommer zum Lesen

Hervorgehoben

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Jana Walther suchte nach einer Sommeranthologie nach ihrem Geschmack und fand keine, also rief sie nach Geschichten.

Ich schickte das Äquivalent eines Raffaelos zum Lesen ins Rennen.

„Treffpunkt Siegessäule“ und neun andere Geschichten voll warmer Tage, kurzer, lauer Nächte, von zuckrig bis bittersüß, sind nunmehr als E-Buch erhältlich bei z.B. Amazon und Bookrix.

Häppchen:

Die Konkurrenz ist schon anwesend, als ich die Absperrung erreiche: muskulöse Einszweiundsiebzig, die alpinweißen Flügel nicht unter einem Glamourzauber verborgen, sondern mit einem silbrig glitzernden Geschirr als Teil des Kostüms getarnt. Unter der Julisonne flittern Köcher und Bogen mit den Riemen um die Wette, auch wenn die Umstehenden die Bewaffnung sicher nicht wahrnehmen können. Die Konkurrenz hat Sommersprossen auf der Nase und den nackten Schultern, und kurze, dunkelblonde Haare – genau die richtige Mischung zwischen sexy und dem perfekten Schwiegersohn.

Ein Amoretto, auch Cupido genannt.

Nicht zu verwechseln mit dem Getränk, das auch von innen süß ist und nicht nur so aussieht …

 

Distanzen und Romanzen

Dies ist eine etwas umständliche und ausschweifende Betrachtung über Juliane Seidels „Nachtschatten: unantastbar“, auf das ich durch einen Buchtausch gekommen bin.

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Marcus Johanus meint, dass eine romantische Liebesgeschichte jeden Plot besser macht, und in einem hat er recht: Menschen machen sich selten so angreifbar in ihren Wünschen, Hoffnungen und Unsicherheiten wie in einer romantisch-sexuellen Paarbeziehung.

Das funktioniert natürlich nur, wenn die Leser*innen diese Unsicherheiten auch spüren können, sonst bleibt es bei einer Behauptung. Ich, in deren Kopf Sex und Romanze weitgehend getrennt voneinander funktionieren, bin wahrscheinlich noch einmal schwerer zu überzeugen als andere.

Außerdem reagiere ich ziemlich empfindlich auf die allgegenwärtige Verwechslung von Liebe und Begehren. Wenn ich Liebesschwüre als reines Resultat von Hormonen wahrnehme, habe ich meistens wenig Geduld für das betreffende Paar.

Damit stecke ich in der Bewertung mancher Bücher in einer Zwickmühle, so auch bei Juliane Seidels Roman.

Worum geht’s?

Lily kann die Schutzengel aller Menschen und Wesen sehen, mit ihnen kommunizieren und mit ihrem Schutzengel, Adrian, die Plätze tauschen. Im Auftrag des „Rates“ betätigt sie sich daher unter Anleitung ihrer Patentante Alina als Jägerin von Wesen (Vampire und Werwölfen beispielsweise), die den Frieden zwischen den verschiedenen Völkern stören oder den völlig ahnunglosen unmagischen Menschen etwas von den übersinnlichen Dingen verraten könnten.

Nachdem Lily einen Neuling beim Rat trifft, den geheimnisvollen Magier Silas, scheinen alle plötzlich Geheimnisse vor ihr zu haben – oder besser: noch mehr Geheimnisse als sonst. Zwischen Mordkomplotten und fiesen Oberzauberern entspinnt sich eine Romanze zwischen Lily und Silas.

Wieso glaube ich die Romanze nicht?

Ich fühlte mich ein wenig an die Welt von Buffy erinnert, ohne dass Juliane Seidel bei Joss Whedons Serie abgeschrieben hätte: Sehr angenehm. Allerdings bin ich Team Spike, nicht Team Angel, und Silas mit seiner brütenden Aura und den braunen Haaren erinnert an Angel …

Unsinn.

Vor allem krankt die Liebesgeschichte für mich ein wenig an Überstürztheit. Das hat mit meinen eigenen Hang-ups von oben zu tun (Hormone!), aber auch mit der Wahl von Stil und Erzählperspektive, denn eigentlich haben Silas und Lily viel Zeit, nämlich zweihundert Seiten, um sich näher zu kommen.

Um mal zwei Beispiele zu zitieren, was ich mit Stil meine:

„Im fahlen Licht des Mondes leuchteten seine verlängerten Eckzähne weiß auf, verliehen seinem Gesicht eine gefährliche Attraktivität, die Lily sowohl ängstigte als auch faszinierte.“

„Sein jugendliches Gesicht war hübsch, aber ausgemergelt …“

Hier treffen wir auf Wertungen, beziehungsweise bekommen wir erzählt statt gezeigt. Das ist nicht verboten, aber in manchen Fällen unpraktisch, da so etwas eine recht große Distanz zwischen Figur und Leser*in schafft. Und mit einer solchen Distanz ist es schwierig, das verletzliche „Umf“-Moment einer Romanze einzufangen. Ich jedenfalls habe diesbezüglich keinen entsprechenden emotionalen Schlag in die Magengrube verpasst bekommen. Wir werden sehen, ob sich das im zweiten Band ändert.

Und sonst?

Außer einer für mich etwas missglückten Romanze bekommen wir auch: Einen verliebten schwulen Schutzengel – und das dürfte es nicht geben. Lesbische Werwölfinnen. Eine Heldin, die außen etwas schluffig und innen zu neugierig ist. Eine angenehme Beiläufigkeit, was zahlreiche Nicht-Hetero-Paarungen angeht. Ein origineller Weltenbau mit einem mir bis dato nicht bekannten Konzept von den Ursprüngen der Magie. Eine spannende Story, deren Ende ich unbedingt kennen möchte.

Insofern bereue ich meinen Ausflug in die Young Adult Urban Fantasy auf keinem Meter und verlinke hiermit zur PDF-Leseprobe.

Und noch eine Lesung …

Mein lokaler Verein für Schreibende stellt die Neuerscheinungen des Frühjahrs vor, und, Überraschung, dazu gehört der Albenzauber.

Wer mag und Zeit hat, kann fünf andere und mich am Freitag, den 19. Mai ab 16:30 Uhr im Walter-Geiger-Haus hören. (Westl. Karl-Friedrich-Str. 180, 75172 Pforzheim, Foyer Ebene 3)

 

 

Alben?

albenbrut_button2-schwarzer-hintergrundNun habe ich vier Geschichten mit diesen Wesen im Titel geschrieben, aber erst eine Beta für Albenzauber hat mich indirekt gefragt: Was sind das eigentlich für Wesen? Warum nicht einfach Elfen oder Elben bemühen? Bei denen kann sich eins wenigstens was vorstellen.

Eben.

Um eine Figur zu zitieren, die ihr noch nicht kennt:

Da begegnete ich mit knapp vierhundert zum ersten Mal in meinem Leben einem Elfen – und dann war es einer, der fast allen Klischees den Mittelfinger zeigte. Kein klangvoller Name mit „el“ drin, kein mystisch aussehender Schmuck, keine beeindruckenden Kleider. Nur die spitzen Ohren und die Arroganz, die passten.

Tja. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Klischeekiste gerne mal umstürze, um zu gucken, was noch so rauspurzelt.

Sich auf eine neblige Insel, die vom Golfstrom begünstigt ist, berufen, kann jede*r. Aber Geschichten von Feen und Elfen bzw. ihren Verwandten gibt es überall in Europa. Auch im Alpenraum, und da hatte ich zufälligerweise Platz und Verwendung für ein Niemandsland bzw. gut verborgenes Albenreich.

Leider habe ich die Website verlegt, von der ich einen Haufen Geschichten aus den Dolomiten und dem Trentino zusammenkopiert habe. Die Verantwortlichen jener Seite hatten allerdings fleißig unter anderem hier abgeschrieben:

Heyl, Johann Adolf, Volkssagen, Bräuche und Meinungen aus Tirol, Brixen 1897

Hier erschreckt ein Orco übermütige Wanderer oder hetzt sie gleich zu Tode. Bräute namens Tarandina oder vom Volk der Gannes bleiben so lange bei einem Mann, wie er eine bestimmte Handlung nicht ausführt. Berüchtigte Zaubermeister, vielleicht mit dem sorbischen Krabat verwandt, können sich in jegliches Tier verwandeln.

Arme Salvans und Salvanels bitten bei den Menschen um Essen, bestrafen aber Neckereien mit bösen Streichen. Diese Wilden Leute, oder vielleicht sind es auch Zwerge, jedenfalls leben sie häufig in Höhlen, können auch Felsen aufhellen, bis sie leuchten wie der Mond. Wohingegen der Zwergenkönig Laurin seiner Angebeteten einen ganzen geheimen Rosengarten an die Hänge pflanzte.

Mein Alben (auch Fatai genannt) können aber keine jener launenhaften, undurchschaubaren Naturgeister sein, nach denen in Deutschland mehrere Flüsse und zwei Gebirge heißen. Wenn auch ihr Ruf mehr mit dem gefürchteten Mann mit dem Distelflaumhaar aus Jonathan Strange & Mr Norrell zu tun hat als mit Tolkiens Elben, haben sie doch wenigstens nachvollziehbare Motive.

Für eine unterhaltsame Geschichte von Romanlänge, in der sie Protagonistin und Antagonistin stellen, sind derlei nachvollziehbare Motive unerlässlich, wie uns jeder Schreibratgeber verraten wird. (Nicht nachvollziehbare Motive überlasse ich jenen Autor*innen, denen ihre Sprache wichtiger ist als die Geschichte, die sie zu erzählen haben.)

Wenn ich das alles nun verkuddele, kommt selbiges Volk dabei heraus:

Humanoid, spitzohrig, im Schnitt kürzer gewachsen als Menschen. Meine Alben haben es darauf angelegt, bei selbigen als keinesfalls nette Geistererscheinung durchzugehen. Also genau als die Wesen, die das Albdrücken verursachen, ihre Brut oder Wechselbälger zu den Menschen schicken, um Unheil zu stiften, oder mit dem titelgebenden Albenzauber jemanden komplett um den freien Willen bringen.

Wie ihre hiesigen Verwandten vertragen meine Alben Eisen und eisenhaltige Legierungen äußerst schlecht. Manch eine*r wird deshalb hier wie da mit einem Hufeisen über der Tür versuchen, das Schöne Volk vom Betreten des Hauses abzuhalten.

Achtung vor dem Plotkaninchen

The American pet stock standard of perfection and official guide to the American fur fanciers' association (1915) (17539427083)

Ich so: Ich hab keinen Bock mehr auf Kerls, und schon gar nicht gay, ich mach dann als nächstes (zensiert).

Ein Plotbunny hoppelt vorbei, sieht eine achtlos rumliegende Möhre, auch bekannt als „Das Inkubus-Thema ist noch nicht voll ausgereizt, außerdem braucht Urban Fantasy nicht so viel Recherche wie (zensiert), das geht quasi nebenher“. Das Bunny frisst die Möhre, mutiert zum Monsterkarnickel und zeigt mir böse grinsend den Mittelfinger.

Tja … dreimal darf das werte Publikum raten, was ich gestern Abend nach der  Queer Gelesen gemacht habe, statt die Ereignisse in Wiesbaden (und die netten Leute dazu) gemütlich sacken zu lassen.

Antwort: Recherche und Plotplanung.

Aargh./Freu.

Alben ohne Amazonen gefällig?

Albenzauber 640ptNunmehr sind BoD und Bookrix in die Puschen gekommen.

Albenzauber gibt’s zum Anfassen oder als E-Buch jetzt auch bei Thalia. Elektronische Versionen sind über Bookrix und damit auch zahlreiche andere Kanäle beziehbar.

Wer eins mit Widmung braucht, schreibe mir, ich verschicke gegen Vorkasse.

Das nächste Mal was auf die Ohren gibt’s in Mainz beim Queer-Gelesen-Festival am Sonntag, den 23. April.

Leseprobe: Albenzauber

Albenzauber 640pt Vorhin habe ich auf das Knöpfchen bei Amazon gedrückt, und die Printausgabe ist seit gestern Abend genehmigt. Höchste Zeit also für eine Leseprobe von Albenzauber.

Albenzauber enthält: eine Kinderfrau und ihren Prinzen im Exil, eine ebenso machtgeile wie schöne Königin, eine*n abenteuerlustige*n Magier*in mit weiblichen Pronomen sowie echte und gedankliche Gefängniszellen. Außerdem das „Aces sind immun“-Trope.

Amazon hat die Ausgabe für Kindle und den Print, Thalia hat Print und E-PUB und unter anderem Bookrix hat E-PUB und MOBI.

Lang, daher mit Break: Weiterlesen

Lesung!

Am Wochende vom 21.- 23. April findet in Mainz „Queer Gelesen“ statt, ein schwulesbisches Lesefestival.

Freundlicherweise wurde mir von Juliane Seidel, einer der Organisatorinnen, eine Einladung ausgesprochen, weshalb ich am Sonntag, den 23. April um 15:30 Uhr aus Albenerbe und Albenzauber vortragen werde.

Das Event steigt in der Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz.