The split attraction model does not harm questioning youth

Reminder: „We are always trying to build resources and do better, but I think some people fall through the cracks, encountering people who don’t give them space to explore, the space to be safely wrong.“

The Asexual Agenda

This article is part of a series in which I address criticisms of the Split Attraction Model (or SAM). See the masterpost for my reasons writing this series, and a brief discussion of my issues with the phrase “split attraction model”. In this article, I address one of the most common arguments, which is that the Split Attraction Model is harmful to youth who are still exploring their identities.

Commonly this argument is expressed in the form of an anecdote, saying that when they were younger they were convinced that they were such-and-such-romantic and such-and-such-sexual, and it really messed them up. I’ll take these anecdotes at face value–perhaps these people were on Tumblr when they were teens, and were reading Tumblr advice blogs, which had a known tendency to impose prescriptive identities on askers, much to our dismay. That sucks and I’m sorry to hear about it.

I know…

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USA. Pressefreiheit. Polizeigewalt.

Zitat

über Support the Fight Against Inequality: Resources and Ways to Act

Eine Liste von Organisationen, die Spenden und Unterschriften sammeln, hat wer bei WordPress zusammengestellt. (Falls Sie sich wundern, warum ich hier eine Seite habe und nicht umziehe, auch deshalb.)

Währenddessen unkt Sascha Lobo, dass Trump einen Staatsstreich vorbereitet. Soweit die gesammelten Informationen reichen: Zuzutrauen ist es dem Mann mit der seltsamen Frisur allemal, mit dieser für ihn (und für viele Autoritäre) charakteristischen Mischung von Größen- und Verfolgungswahn.

Pandemie-Erinnerungen

Oder: Kleine Zeitreise vor die Blogkarriere

Erinnert sich noch wer, dass 2009 schon mal Pandemie war? Schweinegrippe, neues H1N1.

chicago day1 - 07

2009 war keine Reisebeschränkung. Ich und andere Touris bei Regenwetter vor Chicagos Cloud Gate — ein Tor zu den Wolken, an dem Tag mehr als anderen.

Ende Juni 2009 war ich in Chicago. Und wen in Toledo, Ohio, besuchen. Weil der zweite Transformers-Film anlief, und wir zwei Irren beschlossen hatten, am ersten Wochenende gemeinsam ins Kino zu gehen.

Die Freundschaft mit kaydeeblu hat sich mittlerweile verlaufen.

Ich hatte wegen der besorgten Verwandtschaft Tamiflu mitgenommen und nicht gebraucht. Es war dann abgelaufen und entsorgt, bevor ich es anno 2015 gebraucht hätte. (Damals kam ich gar nicht auf die Idee, dass ich das ja nehmen könnte. Ob ich es mit dem Medikament vielleicht doch zur Messe geschafft hätte? Ohne die Bronchitis hinterher?)

Von der ganzen Eierei um die 2009er Grippe-Pandemie war nur in den Kommentaren der Leute hierzulande was zu spüren. Masken und so gab es weder hier wie dort.

Ich habe mich dann im Herbst 2009 mit Pandemrix impfen lassen. Der Arm tat kaum weh, dafür hatte ich etwa 24 Stunden lang etwas wie einen Schwips: leichter Kopf und beim Treppensteigen etwas Schwindel. Bloß ohne das nette Rauschgefühl vom Alkohol dazu.

Ich war trotzdem zehn Stunden damit arbeiten.

chicago day3 - 25

Und Chicago ohne Regenwetter. Downtown hat teilweise sehr hübsche Architektur zu bieten, wenn eins Wolkenkratzern nicht abgeneigt ist.

Ach so: Das hier ist keine Verteidigung oder Verurteilung von Maßnahmen. Dass die 2009er-Influenza recht milde verlaufen sollte, wusste ich bereits, als ich in den Flieger stieg. Menschen mit meinem Jahrgang, die ohne ersichtlichen Grund nach zwei Tagen mit 43°C nicht senkbarem Fieber verstarben, gab es da nicht, und H1N1 hat auch nicht einen der bekanntesten evangelischen Pfarrer meiner Stadt ins Grab gebracht.

Public Service Announcement

#GrundeinkommenJetzt!

Nur falls es wer in meiner Blog-Filterblase noch nicht gesehen hat: Es gibt eine Petition, statt Krediten und irgendwelchen Hilfen einfach mal sechs Monaten allen Leuten Geld zu zahlen. Wäre weniger Bürokratie und mehr Sicherheit.

canvas

Zumal die Ladenbetreibenden langfristig zu kämpfen haben werden, daher: Wartet halt mal ein paar Tage mit dem Shoppen und unterstützt diejenigen, die jetzt ihre Läden zumachen müssen. All die kleinen Geschäfte, ohne die eine Innenstadt gähnend langweilig wäre. Keine fünf Packungen Schoki oder Pralinen als Dankeschön für Pflege, Krankenhaus, sonstwo, sondern ein 5- bis 10-Euro-Gutschein von einem der Läden, die jetzt grade geschlossen haben müssen und nicht wissen, ob sie ihre nächste Miete zahlen können.

#supportyourlocals

 

Mit Grüßen an die von DasNixblix passend betitelten Kackbratzen, die uns wahrscheinlich ab übermorgen eine Ausgangssperre bescheren und dann Amazon noch weiter leerkaufen, als sie es ohnehin schon tun.

(Manchmal tät eine sich schon erträumen, dass so ein Virus nach Solidarität selektiert.)

Mittsommerabend (fast)

Sonnenuntergang - panoramio - Augenstein

Es hat 15,5 Grad Celsius, und es hat fast den ganzen Tag über geregnet. In den satt grünen, engen Schwarzwaldtälern hängt der Nebel wie aus der Zeit gefallene Elfenschleier.

Aus den Wiesen steigt Dunst, das Gras hat sich von der Feuchtigkeit niedergelegt — vor Dank? Ab morgen solle es heißt werden. Die hellen Blüten von Klee und Schafgarbe leuchten im Zwielicht, als wollten sie den Mond ersetzen. Die leichten Turnschuhe saugen sich voll auf dem Weg um das Rückhaltebecken.

Im Wald zwitschern die Vögel, während im Nordwesten die untergehende Sonne Lachsrosa-Pfirsichtöne hinter die grauen Wolkenfetzen wirft. Wasser tropft schwer von nassen Buchenblättern und von Fichtentrieben. Nein, das ist kein neuer Schauer, obwohl es fast so klingt. Von oben durchnässt es den Scheitel. Ob da eine Dryade am Werk war? Diesem Abend ist alles zuzutrauen.

Auf dem Heimweg ruft das Käuzchen, als würde es schon die kürzer werdenen Tage betrauern.

 

 

 


 

Bild: Augenstein [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D

Visibility is a trap

Geiler Scheiß wie immer von Coyote.

The Ace Theist

[Note: This post has been crossposted to Pillowfort.]

This is a post about „visibility“ as the name of (and approach toward) a type of primary community goal. While in the drafting stages, I had considered naming this post something more simple, like „on visibility“ — but it occurred to me that a potential reader just might think this was simply yet another post on „why visibility is important,“ and it is not. This post is not pro-visibility. This is a post inviting the reader to consider the potential for visibility to become a trap.


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Schmonzelach Un Tinef

In meiner Blase reden grade unglaublich viele Leute über Marie Kondo und ihre Aufräumvideos. Dass wir alle zu viel Kram besitzen würden und dass der belastet etc.
Was aber, wenn ein Mensch gern passenden Kram hätte, aber keinen kriegt, weil die Mehrheitsgesellschaft in dieser Person keine Zielgruppe sieht?

Davidssplitter

Es ist hier. Es ist da. Das Große, an dem ich seit einiger Zeit mit Hingabe arbeite. Aber der Reihe nach:

Vor einiger Zeit habe ich den Text Gimme the Kitsch! geschrieben, in dem ich meiner Frustration darüber Ausdruck verliehen habe, dass es um Dezember herum Unmengen an Weihnachtsdekoration und kitschigem XMas-Nippes gibt, aber Channukkah einerseits in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorhanden ist und es andererseits auch keine große Auswahl an schöner und kreativer jüdischer Deko und Kleinzeug in Österreich gibt. Einige von euch werden auch wissen, dass ich derzeit arbeitslos bin und mich nach der doch längeren Zeit im interreligiösen Dialog neu orientieren will. Anfang Dezember sind dank eines Berufsorientierungsworkshops diese beiden Faktoren kollidiert. Die Ausgeburt dieses Urknalls könnt ihr in diesem Video sehen:

Links: StartNextSchmonezalchuntinef.com, Facebook, Instagram

Die Finanzierungsphase läuft bis 20. Februar 2019.

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