Gewinnspiel zur AAW 2017

ETA Sonntag, 29.10. – Geschlossen.

So, wegen Krankheit mit etwas Verspätung, da die Asexual Awareness Week ja schon heute Morgen begonnen hat:

Es gibt zwei Printexemplare von Albenzauber zu gewinnen.

Albenzauber 640pt

Wie?

Ihr antwortet hier bis einschließlich Samstag, den 28.10.2017 unter den Blogbeitrag, wann euch das erste Mal bewusst wurde, dass A_sexualität existiert.

Immerhin geht’s ja bei der Asexual Awareness Week genau darum. Ich will keine Informationen über eure sexuelle Orientierung oder Details zu eurer damaligen Reaktion, es sei denn, ihr wollt sie öffentlich machen.

Ansonsten Rechtliches, also die Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen ab 18, die eine Postadresse in Deutschland haben.
Der Gewinn wird per Brief oder Päckchen versendet. Es besteht kein Anspruch auf den Gewinn, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Gewinnanspruch ist nicht übertragbar. Anfallende Versandkosten werden von mir übernommen. Damit euch der Gewinn erreicht, brauche ich logischerweise eure Anschrift, welche ihr mir im Falle des Gewinns per E-Mail an: carmilladewinter[at]yahoo[punkt]de mitteilt. Die Adresse gebe ich selbstverständlich nicht an Dritte weiter und nutze sie nur für das Gewinnspiel.  Die Bedingungen können sich jederzeit ändern und das Gewinnspiel kann ohne Angabe von Gründen vorzeitig beendet werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Im Falle eines Gewinns gebe ich euren Namen (bzw. den Nickname, unter dem ihr teilgenommen habt) hier nach Ende des Gewinnspiels bekannt.

Und, damit hier ein Anfang ist: Ein Artikel in der Brigitte, 2005. Danach fünf Jahre nachgedacht. Der Rest ist, wie es so schön heißt, Geschichte.

Marcus Johanus bringt es auf den Punkt

Häufiger werde ich gefragt, wie man mich denn darin unterstützen kann, meine Romane weiter zu verbreiten – worüber ich mich natürlich sehr freue. Über die Antworten sind die meisten dann überrascht, denn es ist viel einfacher, Selfpublisher zu unterstützen, als viele glauben. In der Regel dauert das nur Sekunden. 1. Like, was das Zeug […]

über 9 Dinge, die du tun kannst, um Selfpublisher zu unterstützen — MARCUS JOHANUS

Gilt im Übrigen auch für Bücher aus Kleinverlagen.

An Menschen, die bloggen

Eine Momentaufnahme in Berlin: Ich gehe in die Markthalle, kaufe beim Wurststand Salami am Stück. Der Verkäufer, der mir sehr freundlich mein Rückgeld gibt, hat asiatische Augen. Die Steinpilze beim Gemüsehändler bekomme ich von einem offensichtlich türkischen Mitbürger. Die Bäckereiverkäuferin antwortet mir in breitestem Schwäbisch. Nachher ruhe ich mich im Café aus. Dort sitzen an […]

über Schreiben gegen Rechts – ein Buch der Zuversicht! — Bunt und farbenfroh …

Ich selbst habe noch keine zündende Idee, aber hier schon mal de Aufruf zum Mitmachen und Weiterverteilen.

 

Wer darf eigentlich in der Öffentlichkeit über (die eigene) Asexualität sprechen und wer entscheidet darüber?

Niemand ist frei von Stereotypen. Auch Medienschaffende nicht. Wie sehr wir gewohnt sind, geanderten Menschen die Deutungshoheit über ihr Leben zu nehmen, lesen Sie hier.
Ich bitte um Vergleiche mit der Behauptung, dass Schwule ja nur der Homo-Propaganda aufgesessen seien. Oder mit der Behauptung, dass Frauen, die nach pränataldiagnostischen Maßnahmen abtreiben, vom Neoliberalismus beeinflusst seien. Oder mit der Behauptung, dass Schwarze Menschen kindhaft seien und daher in Sklaverei besser aufgehoben. Siehe auch Kopftuch-Debatte etc.
Die Methode, zu behaupten, dass Leute in Outgroups bzw. Minderheiten nicht wissen, was sie tun, hat seit Jahrhunderten System.

Nixblix´ simple Sicht der Dinge

Diese Frage stellte sich mir jüngst, nachdem ich mich auf eine Interviewanfrage gemeldet habe, in der es darum ging, dass Asexuelle über ihre Entwicklung berichten, wann und wie sie den Begriff „Asexualität“ für sich fanden und was Intimität für sie bedeutet. Und vor allem, wie sie Intimität in einer Liebesbeziehung leben, wenn die gesellschaftliche Erwartungshaltung darin besteht, dass diese Art von Beziehungen nur dann als legitim betrachtet werden, wenn Intimität in ihnen körperlich und vor allem sexuell ausgedrückt wird.

Nun habe ich zwar mit Anfang Zwanzig körperliche Nähe im Sinne von Kuscheln, Küssen und Streicheln erst mühsam lernen müssen, da dies aber meine Form der Sexualität darstellt, nach der ich mich seit der Pubertät gesehnt habe, dachte ich mir, ein Versuch könnte nicht schaden, und meldete mich auf die Anfrage. Zumal ich seit meiner Selbstfindung im vergangenen Jahr mit Hilfe meines besten Freundes dabei bin, mir meine eigene Sexualität Stück…

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Textkritik: Rosarot

Zufallsfundstück, musste gelesen und zerlegt werden:

Der Torheit Herberge

Über Bookrix bzw. Amazon stolperte ich über eine Kurzgeschichte, die mit „asexuell“ vertaggt ist: „Rosarot“ von Marie Chaos.

ROSAROT

Worum geht’s?

Ein sexuell unerfahrener Mann hat eine geheimnisvolle und erotische Begegnung mit einem Fremden auf einem Friedhof, die sein Leben durcheinander wirbelt.

Das sagt meine innere Lektorin:

Die Autorin hat ein etwas schräges Verhältnis zu Absätzen in Dialogen. Der Anfang kommt ein bisschen langsam in Fahrt. Ansonsten eine nett konstruierte Geschichte, deren Happy End nicht komplett vorhersagbar ist, deren Glaubwürdigkeit aber am unten genannten Problem krankt.

Das sagt die asexy Besserwisserin:

Bingo! Volles Fettnäpfchen.

Achim (…) war ein ganz und gar asexueller Mensch.

Nie war er ein in Versuchung gekommen, Hand an sich selbst zu legen, einfach, weil er nie einen sexuellen Drang verspürte. Natürlich hatte er in der Pubertät auch mal (…) geküsst (…)

Aber nichts geschah. Kein atemloses Verlangen, kein Wunsch auf mehr (…)

Mag sein. Üblicherweise funktionieren…

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Seltsame Suchbegriffe

Lupa.na.encyklopedii

Achtung, nicht sicher für die Arbeit /NSFW, aber dafür geeignet, um sich scheckig zu lachen …

Gestern hat mich wer besucht, di*er suchte: „wenn meine freundin hustet kommt schleim aus ihrer vagina“

Nicht, dass ich mich über den Suchbegriff an sich lustig machen möchte. So vertraut ist mir die Anatomie und Schleimproduktion anderer Menschen mit Vagina nun auch wieder nicht, dass ich urteilen könnte, ob das häufiger vorkommt. Aber wieso zum Henker landet wer damit auf einem Autorinnenblog???

Nachlese Weissenburg: Voll unbehütet

Da mich erst der Vortrag am 24. abgelenkt und dann eine Erkältung aus den Socken geholt hat, hier mit Verspätung ein Bild von meiner charmanten Mitleserin Svea Lundberg alias Julia Fränkle und mir (ohne Hut!) aus der Weissenburg:

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Wir waren mit einem guten Dutzend Menschen sehr gut besucht, vor allem in Anbetracht des ungemütlichen Wetters: Es hatte den ganzen Tag immer wieder geschneit. Wer Stuttgart und die Strecke von Pforzheim dorthin kennt, weiß, wie viele Berge inner- und außerstädtisch zu überwinden sind, und wie gern es sich da rutscht.

Von Svea Lundberg gab es zunächst einen Ausschnitt aus ihrem Krimi „Kristallscherben“, bevor wir uns ganz der Fantasy widmeten. Ich hatte das Albenerbe mitgebracht, außerdem „Achttausend Nächte“ aus dem Arbeitsbericht Migration, Julia alias Svea noch die „Köpfe der Hydra“ aus der wunderbar betitelten Anthologie „Heimchen am Schwert“.

Da das Publikum gebannt lauschte und keinen Eindruck von Ungeduld vermittelte, haben wir offensichtlich eine unterhaltsame Auswahl getroffen.

Danke hier nochmal an das Team der Weissenburg für den herzlichen Empfang!

Über Männerhaare, Frauengurken und grünreaktionäre Entspannungstechniken

„Nicht nur beim Konsum, sondern auch im Alltag kann die harmloseste Verrichtung unvermittelt in reinstes Gender-Gaga hinüberkippen. Mein bester Freund berichtete von einem Krankenhausaufenthalt: Die Pflegerin, die ihn mit den nötigen Dingen ausstattete, zückte ein rosafarbenes Handtuch, dann hielt sie plötzlich inne. „Oder wollen Sie lieber ein blaues?“ Was ging in ihrem Kopf vor? Argwöhnte sie, der Kontakt eines mutmaßlich heterosexuellen Erwachsenen mit einem rosafarbenen Textil würde ihn augenblicklich schwul und unfruchtbar machen und so den Fortbestand der Menschheit oder zumindest des deutschen Volkes gefährden?“

Quelle: Über Männerhaare, Frauengurken und grünreaktionäre Entspannungstechniken

Der Fink hat auf seine bekannt scharfsinnige Art zugeschlagen: Bitte lesen!