Und schon wieder Buchmesse

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Auch in diesem Frühjahr werde ich die Leipziger Buchmesse besuchen, sofern die höheren Gewalten mitspielen, und zwar am Freitag, den 24. und Samstag, den 25. März.

Am Freitag von 13 bis 14 Uhr habe ich offiziell Standzeit bei Dead Soft und werde am Samstag kurz vor Schluss nochmal vorbeigucken.

Ansonsten wird das Amt aller Ämter in der Mangahalle vertreten sein, und da plane ich, mich vor allem am Samstag  aufzuhalten, um die Amtsleitung zu entlasten.

 

Amtliches kurz vor Weihnachten

Wie so viele Menschen im Einzelhandel hege ich zur Weihnachtszeit eine Hassliebe: Viel Geschäft sorgt für gute Einnahmen, von denen mein Chef mein Gehalt zahlt, und viel Geschäft sorgt gleichzeitig für viel Stress. So nett die meisten Leute sind, die in den Laden kommen: Es gibt auch Arbeit, die nicht im Bedienen von Kund*innen besteht, und die bleibt dann liegen, bis eine im schlimmsten Fall drüberfällt.

Dieser Stress kann wiederum zu einer leichten Zombiefizierung führen. Über die Effekte habe ich beim Amt aller Ämter geschrieben.

Amtlicher Hinweis und Wissenschaft

Herrn Schäubles Vorschlag wegen der Rente ab 70 habe ich dann mal für das Amt aller Ämter verwurstet.

Außerdem fand ich eine Doktorarbeit aus dem Jahre 2013 über „Asexuality and Narrative„, also über A_sexualität und Erzählen. Weiß der Geier, warum mir die vorher nicht aufgefallen ist. Da ich mit dem Jargon nicht vertraut bin, dauert das Lesen etwas länger als gewohnt.

Zwischenfazit: Einerseits interessant, da Literaturwissenschaft, also DER FEIND aller, die ihren fiktionalen Traum in Ruhe erzeugen bzw. träumen möchten. ;)

Andererseits bin ich bis jetzt nicht mit den Rückschlüssen einverstanden, daher muss ich da mal fertiglesen und dann kann ich was drüber schreiben.

#lbm16 – Messenachlese

Um nicht weiter über meinem Buchblock für die Anthologie zu verzweifeln, hier eine Fotostrecke von der Messe.

Ein Blick auf den noch vollständigen Stand von Dead Soft und Incubus:giraffenstand klein

In unmittelbarer Nachbarschaft eines Magazins, das sich m.E. eine Ausstellungsfläche in Größe von Amazon plus Security nicht leisten können sollte:von wegen wahrheit

Ein Schelm, wer denkt, dass da russisches Geld geflossen ist … Divide et impera, nicht wahr?

Bei Andrang für regenbogenfarbige Stände vor allem am Samstag zeigten die Mundwinkel selbiger Menschen tendenziell nach unten.

Mein Besuch ließ sich die gute Laune jedenfalls von den Herren in Schwarz nicht verderben: Aetherwelt-Botschafterin Anja Bagus und meine Amtskollegin Dorothe Reimann. (Sowie ein namenloser Drache.)dorothe anja u ich

Kein Kuchen, und die anderen haben auch mitgegessen, trotzdem war das Süßgebäck einen asexy Witz wert (und sehr lecker). – Dank den edlen Spender*innen!kekse sind besser als sex

Bianca Nias hat einen wahren Spruch auf dem Pulli: „Ich bin Autorin. Alles, was du sagst und tust, könnte in einer Geschichte verwendet werden.“echte wahrheiten

Der aus dem Marvel-Universum geflüchtete Loki, nach einigen Stunden Messe am Samstag schon etwas zerzaust, findet Dead Soft gut, vermiss aber sein Zepter:loki approves

Und wenn ich nicht am Stand war? Gab’s vor allem am Samstag was zu gucken.

Der Kleine Buch Verlag für meine Goldstadt-Kollegin Uschi Gassler: der kleine buch verlag

Andrang bei der Lesung von Kai Meyer: kai meyer liest

Und ein Haufen Cosplayer*innen: cosplay von oben

Am Ende blieb folgende Ausbeute, denn entgegen des Vosatzes kam ich mehr Papier heim, als ich losgefahren war:buchausbeute kleinIn der Tasse ist übrigens Ingwertee, denn mittlerweile habe ich die für diese Saison überfällige Erkältung.

Und wer wissen will, wie der Rest vom Giraffenrudel den Samstag überlebt hat, gehe zum Bericht von Dead Soft.

Der Arbeitsbericht Migration ist da!

So, die Früchte  meiner kollektiver Arbeit sind so langsam erntbar:

coverentwurfBenefiz-Anthologie zugunsten von PRO ASYL:
Um zur gelungenen Aufnahme von Flüchtlingen beizutragen, stellen MitarbeiterInnen des fiktiven „Bundesamts für magische Wesen“ hier Berichte aus ihrer Behörde und phantastische Kurzgeschichten vor. Die meisten handeln von gelungenen und weniger gelungenen dauerhaften Wohnsitzwechseln, andere erzählen von der Schwierigkeit, sich zwischen Ländern und Spezies zu verständigen.
Mit Beiträgen von: Alpha O’Droma, Angelika Monkberg, Antonia Günder-Freytag, Hagen Ulrich, Patricia Strunk, Carmilla DeWinter, Margarethe Alb und einigen mehr.

Für € 2,99 erwerbbar beim Bundesamt für magische Wesen als PDF, EPUB und MOBI.

Via Amazon für Kindle auch 2,99 €

Taschenbuch  für 6,99 €, ISBN 978-3-839103-80-7 z.B. auch bei Thalia.

Von den elektronischen Exemplaren gehen, sofern innerhalb Deutschlands verkauft, mindestens 1,70 €, von den Printausgaben mindestens 1,02 € an PRO ASYL.

 

 

Ehren-Amt: Benefiz-Anthologie

Noch ist es nicht fertig, aber bald, bald: Zum 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, soll eine Sammlung von Kurzgeschichten käuflich erwerbbar sein, die ich derzeit in redaktioneller Bearbeitung habe, nachdem  die Kolleg*innen das Lektorat meinerseits überlebt haben:

coverentwurf

Vorraussichtlich für 2,99 € gibt es Stories von mir, Alpha O’Droma, Angelika Monkberg, Antonia Günder-Freytag, Dorothe Reimann und noch einigen mehr.

Alle Erlöse werden wir an den Förderverein von PRO ASYL spenden.

Allgemeiner Silvester-Bandwagon

So, das Jahr ist fast rum. Dieses Jahr habe ich gefühlt viel gearbeitet und wenig vorzuzeigen.

Vorzuzeigen wären der erste Arbeitsbericht des Bundesamts für magische Wesen, die AktivistA-Konferenz, „angst-mache mit system„, eine echte Grippe statt Buchmesse, und ein bisschen Satire. Der neueste Auswuchs ist „Gender-Ideologie: Bundesamt gibt Entwarnung“.

Ich hoffe, der Rest von Euch kann sich ebenfalls als wenigstens halbwegs zufrieden bezeichnen und wünsche allen für 2016 eine bessere Arbeit/Resultat-Bilanz als ich sie hatte.

Amt mit Unsinn von mir, aber ohne Gender Gap

Gelegentlich schreibe ich ja für’s Bundesamt für magische Wesen. Nachdem ich Mitte Juli ein Wochenende lang tanzend auf einem Mittelaltermarkt schwitzen musste, hatte ich Lust auf ein wenig Behördensprech statt Marksprech: Fragen und Antworten zum Thema „Magische Wesen auf Mittelaltermärkten.“ Inspiriert von, na, was wohl? Drachenblutseife.

Der Gender Gap wurde mir dann vom Amtsleiter wegen Suchmaschinenoptimierung gestrichen.

Meinung: Stattdessen sollte die Suchmaschine wissen, dass sie nach Drachen auch nach Drach*innen suchen kann.

Erster Arbeitsbericht des Bundesamtes für magische Wesen

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Öffnen sich an Halloween Tore zwischen den Welten? Wie erleben Drachen als wechselwarme Geschöpfe die Welt? Wen können wir alles nicht sehen?

Zehn MitarbeiterInnen des phantastischsten aller Bundesämter haben sich zusammengetan, um diese und weitere Fragen zu beantworten, und stellen ihre Fachgebiete in Form von Kurzgeschichten vor. Ob nachdenklich, romantisch, rätselhaft oder komisch: Hier finden Sie einen spannenden und unterhaltsamen Überblick über die Arbeit unserer Behörde.

Ich  darf vermelden, dass ich nicht nur als Autorin, sondern auch als Sachverständige für Paranormale Orthographie nicht ganz unwesentlich am Innenleben dieses elektronisch verfügbaren Bändchens beteiligt war.

Amtsnachrichten: Pegida

Am Sonntag sollte eine Pegida-Kundgebung in Stuttgart stattfinden. Schlussendlich waren es mehr als zehn Mal so viele Gegendemonstrant*innen aus allen Ecken der Gesellschaft:

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Das Bundesamt für magische Wesen war ebenfalls mit mir als Beauftragter vor Ort, denn wie alle wissen, kann Glaube Gespenster erzeugen. Im neudeutschen Wissenschaftsjargon heißen diese Gespenster allerdings häufig „Ansichten“ oder „Konstrukte“ …