Die Unke und #bücherhamstern

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Noch vor einer guten Woche unkte ich rum wegen Buchmesse und Corona, und was ich schon befürchtet hatte, ist passiert: Die Leipziger Buchmesse 2020 ist abgesagt worden.

Der Volksgesundheit mag das guttun, kleinen Verlagen aber überhaupt nicht: Die sind mit Büchern, Leseproben etc. in Vorleistung gegangen, die sie nun in der Menge nicht brauchen, und nicht jedes* hat das Schweineglück, ein kostenlos stornierbares Hotelzimmer gebucht zu haben.

Ganz zu schweigen von dem Umsatzausfall.

Eine ultimative Soforthilfe ist es, Bücher, die eins eigentlich auf der Messe kaufen wollte, direkt bei den Verlagen zu bestellen. So müssen die keinen Rabatt an die Großhändler und Amazon abdrücken. Das Zauberwort hierzu heißt: #bücherhamstern

Des weiteren wird es eine Art Ersatzveranstaltung im Netz geben: Lesungslivestreams,  Blogparaden, etc. Meinen von zwei Erkältungen strapazierten Nerven ist das ein bisschen zu viel, ich hoffe aber, hier aber beizeiten noch einige Links verkünden zu können.

Geplant ist das alles unter #lbm20reloaded

In Leipzig in der Stadt finden übrigens trotzdem Lesungen statt. Und die Edition Roter Drache hat ein Nest eingerichtet, wo sich einige Autor*innen rumtreiben werden.

Aktuelle Veranstaltungen auf deren Facebook-Seite.

*Goethe durfte das, also mach ich mal. Siehe: Die Wahlverwandtschaften.

 

Leipziger Buchmesse/LBM 2020 und SARS-CoV-2

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LBM 2017 — eine Weile her …

Sofern das SARS-CoV-2 der ganzen Sache keinen Strich durch die Rechnung macht und ich selbst von andere Viren verschon bleibe, werde ich zur Buchmesse drei Tage in Leipzig weilen.

Bei dead soft in Halle 1, Stand A 301 bin ich für Freitag, 13. März, von 12-13 Uhr eingeplant.

Wenn ich sonst nicht bei diversen Lesungen und feministischen Diskussionsrunden weile, werde ich vermutlich in Halle 2 bei Edition Roter Drache rumlungern (und zu viele Bücher kaufen — Stand K 310-312) …

… oder auch mal PAN e.V. unsicher machen (Halle 2, K 601).

 

Übrigens, ich bin eine von den Irren, die hat keinen Mundschutz daheim, obwohl sie in einer Apotheke arbeitet und hätte welchen kriegen können, als es noch welchen gab.

Bei uns im Laden hat nur eine mitgenommen, die eine kranke alte Verwandte pflegt.

Weil:

1. Davon bleibe ich auch nicht gesund.

Und 2. Wenn ich jemals ansteckend bin und davon weiß, muss ich eh in Quarantäne. Wenn ich nicht weiß, dass ich ansteckend bin, trage ich auch keinen Mundschutz.

Satz mit X also.

Nur weil’s im Fernsehen ist, braucht ihr das nicht auch. Asiatische Touristinnen haben schon anno 2015 in der besten Luft der Welt (Island) Munschutz getragen, da hattet ihr noch nie was davon gehört.

Guckt lieber, dass ihr regelmäßig eure Pfoten wascht, niest und hustet verflucht nochmal in eure Ellenbeuge und nicht in die offene Hand (ich freu mich immer, wenn dann jemand mit seinen Rotzpatschern bei uns in der Apotheke auf den Tresen tappt oder mir Geld damit überreicht/Ironie Ende), haltet eure Schleimhäute feucht (vor allem in Flugzeugen und bei Klimaanlagen), fasst in der Arztpraxis keine Zeitschriften an, etc.

Also eigentlich der ganze Kram, den so ein Mensch die ganze Zeit beachten sollte, aber irgendwie kriegen es nicht nur rebellische Fünfjährige, sondern auch ganz hundsgewöhnliche Erwachsene hin, sich nach der Benutzung eines WCs nicht die Hände zu waschen.

Oh ja, und Deckel beim Spülen runterklappen. Echt, ey.

#lbm2018 – Messenachlese

Schon die Hinfahrt mittwochs gestaltete sich abenteuerlich, aber da alle meine Züge Verspätung hatten, kam ich tatsächlich beinahe pünktlich in Leipzig an. Danach musste ich mich noch um eine Reservierung für den Sonntag kümmern, denn der ursprünglich geplante Zug war samt reserviertem Platz so lautlos verschwunden, dass ich nicht einmal einen Verspätungsalarm von der Bahn bekam.

Für mehr bitte klicken: Weiterlesen

LBM 2018

Nicht mehr lange hin bis zur Buchmesse. Derzeit bin ich noch mit Grippesymptomen an die Wohnung gefesselt, das gibt sich aber hoffentlich bald wieder.

Dieses Jahr trefft ihr mich, so die Höheren Mächte, die Drei, die Götter oder sonst wer es zulassen und die Druden mich nicht zwischendrin holen …

…bei Dead Soft:

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Ganz sicher werde ich am Donnerstag, den 15. März, von 15 bis 16 Uhr, in Halle 5, Stand E 211 sein. Falls wer da keine Zeit hat, plane ich am Samstag ab 17 Uhr anwesend zu sein.

… Oder bei der Edition Roter Drache. Diese wird in Halle 2, J 318 zu finden sein. Hier habe ich noch keine Standzeiten.

Last Minute hat sich noch eine Lesung ergeben:

Ich unterstütze am Freitag, 16.03. um 20 Uhr die Drei Damen vom Thrill (Anja Bagus, Sonja Rüther und Isa Theobald) beim TheaterPACK in der Kohlgartenstr. 51, Leipzig. (Online-Ticket-Shop, Facebookveranstaltung)

Ansonsten gilt, falls das nicht passt: Bitte einfach hier, auf Facebook oder per Mail melden, dann machen wir was aus.

Und schon wieder Buchmesse

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Auch in diesem Frühjahr werde ich die Leipziger Buchmesse besuchen, sofern die höheren Gewalten mitspielen, und zwar am Freitag, den 24. und Samstag, den 25. März.

Am Freitag von 13 bis 14 Uhr habe ich offiziell Standzeit bei Dead Soft und werde am Samstag kurz vor Schluss nochmal vorbeigucken.

Ansonsten wird das Amt aller Ämter in der Mangahalle vertreten sein, und da plane ich, mich vor allem am Samstag  aufzuhalten, um die Amtsleitung zu entlasten.

 

#lbm16 – Messenachlese

Um nicht weiter über meinem Buchblock für die Anthologie zu verzweifeln, hier eine Fotostrecke von der Messe.

Ein Blick auf den noch vollständigen Stand von Dead Soft und Incubus:giraffenstand klein

In unmittelbarer Nachbarschaft eines Magazins, das sich m.E. eine Ausstellungsfläche in Größe von Amazon plus Security nicht leisten können sollte:von wegen wahrheit

Ein Schelm, wer denkt, dass da russisches Geld geflossen ist … Divide et impera, nicht wahr?

Bei Andrang für regenbogenfarbige Stände vor allem am Samstag zeigten die Mundwinkel selbiger Menschen tendenziell nach unten.

Mein Besuch ließ sich die gute Laune jedenfalls von den Herren in Schwarz nicht verderben: Aetherwelt-Botschafterin Anja Bagus und meine Amtskollegin Dorothe Reimann. (Sowie ein namenloser Drache.)dorothe anja u ich

Kein Kuchen, und die anderen haben auch mitgegessen, trotzdem war das Süßgebäck einen asexy Witz wert (und sehr lecker). – Dank den edlen Spender*innen!kekse sind besser als sex

Bianca Nias hat einen wahren Spruch auf dem Pulli: „Ich bin Autorin. Alles, was du sagst und tust, könnte in einer Geschichte verwendet werden.“echte wahrheiten

Der aus dem Marvel-Universum geflüchtete Loki, nach einigen Stunden Messe am Samstag schon etwas zerzaust, findet Dead Soft gut, vermiss aber sein Zepter:loki approves

Und wenn ich nicht am Stand war? Gab’s vor allem am Samstag was zu gucken.

Der Kleine Buch Verlag für meine Goldstadt-Kollegin Uschi Gassler: der kleine buch verlag

Andrang bei der Lesung von Kai Meyer: kai meyer liest

Und ein Haufen Cosplayer*innen: cosplay von oben

Am Ende blieb folgende Ausbeute, denn entgegen des Vosatzes kam ich mehr Papier heim, als ich losgefahren war:buchausbeute kleinIn der Tasse ist übrigens Ingwertee, denn mittlerweile habe ich die für diese Saison überfällige Erkältung.

Und wer wissen will, wie der Rest vom Giraffenrudel den Samstag überlebt hat, gehe zum Bericht von Dead Soft.

Buchmesse Leipzig: Klappe die Zweite

Nach meinem Ausfall letztes Jahr wage ich einen neuen Versuch für die Buchmesse in Leipzig.

Ein Europäischer Kleindrache inspiziert ein Bücherregal auf Nesttauglichkeit

Ein Europäischer Kleindrache inspiziert ein Bücherregal auf Nesttauglichkeit

Am Stand von dead soft (Halle 5 E 221) werde ich nach Plan anwesend sein

am Donnerstag den 17.März von 14 – 16 Uhr und

am Freitag, den 18.März von 16 – 18 Uhr.

Ich bin auch am Samstag bis ca. 14 Uhr auf dem Messegelände, wer also nur am Samstag Zeit hat, möge sich bitte bei mir melden, hier drunter einen Kommentar hinterlassen oder sich sonstwie bemerkbar machen.

 

Countdown zur LBM läuft und Trauer um gute alte Zeiten

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Nun sind es nur noch zehn Tage, bis ich zwecks Buchmesse und Tourist*innen-Dasein einen Zug nach Leipzig zu besteigen hoffe. (Sämtliche Heiligen und sonstige Wesenheiten, die für rollende Züge verantwortlich sind, hört mich an …)

In diesem Zusammenhange musste ich feststellen, dass mein neuester Terry Pratchett „Raising Steam“ es irgendwie nicht fertigbringt, mich an den sprichwörtlichen Eiern zu packen und zu zwingen, ihn jetzt! gleich! fertigzulesen, egal wie spät es schon ist. Nicht, dass der Text schlecht wäre, aber er ist nicht „Soul Music“, als ich fünfzehn war. Mag auch daran liegen, dass Frauen nicht so richtig im Text vorkommen, und ich Moist von Lipwig nicht so gern mag wie DEATH, Susan, Commander Vimes oder Angua von Uberwald.

Aber ich schweife ab …

Am Samstag, den 14. hat Dead Soft ein mittags Meet&Greet, ansonsten werde ich da den Stand gelegentlich mit bemenschen und befürchte vage Inkompetenz, wohingegen ich beim Bundesamt für magische Wesen wahrscheinlich mehr zu erzählen habe.

Ansonsten habe ich rausgefunden, dass verwirrte Katzen nicht nur gegen Feminismus sein können, sondern auch gegen Glatzen. Passend zu meiner Grummelei letzte Woche.

Und die Anthologie wartet noch immer auf ihr Titelbild …