Nachdenklich machende öffentliche Auftritte

https://i1.wp.com/upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/11/Glass-of-water.jpg/328px-Glass-of-water.jpg - Halb voll oder halb leer?

 

Diverse Neuigkeiten:

Am Montag werde ich mit der Lokalzeitung sprechen. Wir werden sehen, was dabei rauskommt.

Am Freitag, den 21. November bin ich mit meinem Amtsleiter und Jennifer J. Grimm beim Ghibli-Festival-Abschluss im Cineplex Mannheim.

Am Freitag, den 05. Dezember ist eine Gruppenlesung der Goldstadt-Autoren in Pforzheim.

Da stellte sich dann die Frage: Was lese ich vor? Albenbrut, logisch. Erste Szene, und dann was? *Blätter.* Tankreds erster Auftritt. Aber die Leiche, die ist schon ein bisschen detailliert, so für ein All-Age-Publikum im Advent. *Blätter.* Kann ich dem hypothetischen Publikum zwei sich umarmende Jungs mit ein bisschen homoerotischer Spannung zumuten?

Äh. Halt. Halt! Wieso muss ich mich so was überhaupt fragen?

Aber, Jungs, Mädels und Sonstige: In dieser Welt leben wir nun mal.

5 Gedanken zu „Nachdenklich machende öffentliche Auftritte

  1. Nun, wer die Website der Goldstadt-Autoren aufmerksam studiert hat (was ich soeben getan habe), müsste wissen, dass du zu den Mitgliedern gehörst und was du schreibst und daher auf queere Inhalte gefasst sein. Aber klar, ich kann deine Bedenken nachvollziehen.
    Ich wünsche viel Erfolg bei all dem, was du in den nächsten Wochen vorhast! Mögen dir die literaturbegeisterten Herzen zufliegen…

    • Danke. Es sind halt extrem unterschiedliche Autor*innen vertreten, und wenn da eine Person wegen der Kindergeschichten-Autorin, die nächste wegen des Lyrikers und dann noch wer wegen der Krimi-Kollegin kommt, kann eins nicht genau vorhersehen, was die Leutchen denken …

  2. Ich finde es gut, dass du dir Gedanken über den zu lesenden Ausschnitt machst. Wobei zwei sich umarmende Männer wirklich kein Problem sein sollten. Ist ja keine Sexszene (die wäre mir prinzipiell zu heikel, gerade bei einem All Age Publikum, egal mit welcher Figurenkonstellation). Der Ausschnitt soll schließllich neugierig auf das ganze Buch machen und andeuten, worum es gehen wird. Da fände ich gerade so eine „Umarmung mit Subtext“ wunderbar geeignet. Wenn das Publikum das anders sieht, dann tut mir das Publikum leid.
    Ich würde mir eher Sorgen machen, dass anwesende Kinder mit dem Gewaltlevel überfordert sein könnten, und gegebenenfalls ein wenig die Beschreibung abschwächen, damit auch Sechsjährige damit umgehen können – obwohl, gerade die sollten durch die Grimm’schen Märchen abgehärtet sein ;-)

    Jedenfalls alles Gute für Lesung, Interview und Festival, und wenn nach der Lesung ein paar ZuhörerInnen darüber nachdenken, ob ihnen die Erwähnung zweier Jungs, die sich gern haben, unangenehm war, und falls ja, warum, würde ich das als Erfolg verbuchen.

    • Dankeschön. Ähnliche Gedankengänge hatte ich auch, aber dass ich mir überhaupt über so was Gedanken mache, sagt ja schon viel … Und jupp, dann muss ich mir jetzt noch schlüssig werden, welche Szene ich genau picke. Das mache ich jetzt noch, und dann widme ich mich meinem Torchwood-Backlog.

  3. Pingback: Lots of Verlosungen | Carmilla DeWinter

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