Linkspämmchen: Berliner Manifest, Blog

Nuvola LGBT flag borderless

Für jene, die es noch nicht kennen, darf ich das Berliner Manifest hier kurz vorstellen – eine Erklärung darüber, dass GSRMs/Menschen aus der LSBTTIQA+ -Buchstabensuppe nicht wünschen, von Rechtspopulist*innen gegen andere Minderheiten ausgespielt zu werden.

Oder: Zum Wettern gegen die „bösen Muslime“ sind wir gut, aber wehe, wir fordern die absolute Gleichbehandlung ein …

(Das Gleiche gilt im Übrigen für Frauenrechte – die werden auch nur so lange verteidigt, wie besagte Gruppen Angst gegen „Ausländer“ schüren können.)

 

In eine völlig andere Richtung geht der Neuroqueer-Blog, geschrieben von Menschen, die sich in der Buchstabensuppe verorten, und außerdem neurodivergent sind. Trotz der unregelmäßigen Updates ist der bisher vorhandene Inhalt mehrere Blicke wert.

Um neuroqueer zu zitieren:

Neurodivergent sind Menschen, die in ihrer „Hirnverdrahtung”, im Funktionieren des Gehirns nicht den „gängigen” Normen entsprechen.

Beispiele sind:

  • Autist_innen

  • ADHSler_innen

  • Menschen mit Depressionen

  • Menschen mit Traumafolgen (PTBS, dissoziative Störungen)

  • Menschen mit Psychoseerfahrung/-erleben

  • Menschen mit Persönlichkeitsstörungen

  • usw.

 

 

 

2 Gedanken zu „Linkspämmchen: Berliner Manifest, Blog

  1. Ja, Ihr könnt ja Manifeste verfassen, so viel Ihr wollt… Das wird aber nicht die Tatsache ändern, daß sich zahlreiche Homosexuelle von der Rechten angezogen fühlen. Das Phänomen ist jetzt einer breiteren Öffentlichkeit durch die Homosexualität Lille Weidels bekannt geworden. Es gibt es aber schon seit vielen, vielen Jahren bis Jahrzehnten. Man denke an Ernst Röhm oder an Stefan George. An die ganzen schwulen Konvertiten zum Katholizismus.

    Verschärfend kommt heute die Angst vieler Lesben und Schwulen vor dem Islam hinzu. Schon vor zehn Jahren gab es in der neurechten Intellektuellenszene den Witz, daß es in der Redaktion der Jungen Freiheit mehr Schwule gebe als in der der taz. Ein typisches Beispiel wäre Thorsten Hinz, ehedem alias Doris Neujahr.

    Um möglichen Mißverständnis vorzubeugen: Ich gehöre nicht (mehr oder noch nicht wieder) zur Neuen Rechten. Ich habe die Junge Freiheit immer schon für eine primitive und unterbelichtete Burschenschafter- und Lodenmantel-Oma-Postille gehalten. Und ich habe große Sympathien für den Islam. Der Begriff „Homolobby“ ist auch diskreditiert, weil er so viel von Schwachköpfen im Internet verwendet wird – also so ähnlich wie „Gutmensch“ oder „politisch (in)korrekt“. Damit macht man es „Euch“ einfach viel zu einfach.

    Ha, wir Rechten brauchen auch eine Buchstaben-Suppe! :-) Das habt Ihr uns ja nun erfolgreich vorgemacht :-D Idee: NRCINBExFAZ = Neuchrechts-christlich-islamisch-nationabolschewistisch-Ex-FAZ-Leser. Oder ist das zu kurz?

    • Ich schalte das jetzt frei, obwohl der Linkspam schon gute zwei Jahre auf dem Buckel hat und ich mich frage, was der Kommentar jetzt noch soll. (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.)
      Und dass eine Sorte „Wir sind besser als Die“-Einstellung nicht unbedingt eine zweite bedingt, ist mir bekannt, danke. Es gibt auch genug Schwule, die richtig böse sexistisch sind. Und so weiter.

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