Exotenstatus oder: Wie schreibe ich über Minderheiten? – Teil 3

Ace_Visi_Bi_litiy_jj_linkIn Teil 1 dieses Grundkurses hatte ich davon geschrieben, dass manche Menschen einem anderen Bewertungsmaßstab unterliegend als anderen, und in Teil 2, welche Konsequenzen diese Art Doppelmoral auf das Leben der Menschen mit den markierten Eigenschaften hat. Hier zeige ich (wie immer nach Julia Serano) einige Mechanismen der Entwertung auf, und versuche, ein paar Hinweise zu deren Vermeidung zu geben.

Kurze Zusammenfassung der unterschiedlichen Maßstäbe

Universelle Annahmen

Die meisten Menschen treffen Annahmen über ihre Mitmenschen. Ich erwarte, diesem oder jenem Typ Mensch zu begegnen. Dadurch entstehen zwei Gruppen von Menschen: Solche, mit denen ich rechne, die ich typisch und normal betrachte und mit denen ich mich identifiziere, und solche, die eben aus dem Rahmen fallen, daher für mich Ausnahmen sind und damit zur Outgroup gehören. Solche „besonderen“ Menschen sind dann eine markierte Gruppe.

Dieses Markiertsein kann unterschiedlich starke Ausprägungen haben, je nachdem, welchen Background die Person mit den Annahmen hat.

Zum Beispiel: Ich als freiwillig kinderlose, unverheiratete Mittdreißigerin falle in einer Gesellschaft, die unverheiratete (cis-)Frauen über dreiundzwanzig als verschrobene alte Jungfern betrachtet, selbstverständlich mehr auf als hierzulande und ernte mit „hatte halt keinen Bock drauf, ihr müsst mich auch gar nicht bemitleiden“ als Erklärung zusätzliche Verschrobenheitspunkte und Fragen, da ich in meiner Einstellung quasi undenkbar bin.

Hierarchien

Nicht jede als ungewöhnlich wahrgenommene und damit markierte Eigenschaft wird automatisch als „besser“ oder „schlechter“ wahrgenommen. „Veröffentlichte Romanautorin“ finden viele Leute ungewöhnlich, daher bekomme ich in dieser markierten Eigenschaft Fragen gestellt, ohne, dass dadurch Rangunterschiede entstehen.

Das ist aber nicht immer der Fall. Wie in Teil 1 angerissen, wird das Ungewohnte, Exotische gern einmal glorifiziert (ein Pilot!/eine Fernsehschauspielerin!/etc.), in anderen Fällen aber marginalisiert, also an den Rand gedrängt und gegebenenfalls als wertlos betrachtet.

Alle üblicherweise kritisierten „Ismen“ haben hiermit zu tun: Sexismus, Heterosexismus, Ableismus, Klassismus, Rassismus und so weiter.

Diese Hierarchien gehen immer davon aus, dass die Menschheit in zwei sauber trennbare Teile zerfällt, deren einer minderwertiger ist als der andere. Der marginalisierte Teil ist frag-würdig, ist unter Umständen verdächtig, muss sich für alles rechtfertigen und hat daher weniger gerechtfertigte Ansprüche an eine menschenwürdige Behandlung.

Stereotype und Vorurteile

Sobald eine Gruppe marginalisiert ist, also frag-würdig und niederrangiger erscheint, kann deren Situation durch zusätzliche Annahmen verschlechtert werden. Dies geschieht, wenn eine besondere Annahme über eine Eigenschaft, die die Gruppe nicht definiert, trotzdem der Gruppe als Ganzes übergestülpt wird: Die Gruppe wird stereotypisiert.

Es handelt sich dabei klar um zweierlei Maß, wenn wir die Annahme (meistens eine schlechte) nur der marginalisierten Gruppe, aber nicht der unmarkierten Gruppe überstülpen.

Wir nehmen an, dass junge Männer mit Akzent Drogen mit herumschleppen, aber solche ohne Akzent nicht. (Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Unsinn ist.)

Wir nehmen an, dass transsexuelle Menschen geistig gestört sind, glauben das aber nicht von cissexuellen Menschen, obwohl es einen Haufen cissexueller Menschen gibt, die Mittel zum Schlafen, zur Stimmungsaufhellung oder gegen anderweitig aus der Reihe tanzende Gedanken verschrieben bekommen. (Inwieweit das mit den Diagnosen überhaupt Sinn ergibt, lesen Sie bitte in der Psychiatriekritik nach, das würde hier zu weit führen.)

Wir sehen hier, dass es beliebt ist, eine stigmatisierte Eigenschaft als Stereotyp für eine andere stigmatisierte Gruppe zu verwenden. Manche Gruppen teilen sich auch Stereotype. Ein schönes Mischmasch finden Sie, wenn Sie trans* Frauen und schwule Männer betrachten: Mit beiden Gruppen wird assoziiert, dass sie sich „übertrieben feminin“ geben, was ja wieder eine markierte Eigenschaft ist.

Und so weiter und so fort.

Erschwert wird die ganze Sache noch, wenn Überschneidungen vorliegen, also eine Person zu mehreren markierten Gruppen gleichzeitig gehört. Diese Intersektionalität kann ich im Rahmen dieses Grundkurses nicht weiter erläutern, bitte bemühen Sie bei Interesse eine Suchmaschine.

 

Jetzt wissen Sie auch, warum marginalisierte Gruppen so um Repräsentation und Sichtbarkeit in den Medien bemüht sind: Je häufiger derartige Figuren erscheinen, und je weniger sie mit Stereotypen beladen sind, desto eher hebeln sie die o.g. universellen Annahmen aus, was dann echten Mitgliedern der marginalisierten Gruppe zugute kommt.

Aber woher merke ich nun, dass ich dem Hierarchiedenken und den Stereotypen aufgesessen bin?

Sicher, der moderne politische Mensch hat eine vage Vorstellung, dass manche Wörter nicht mehr okay sind und vermieden werden sollten. (Das N-Wort für Schwarze Menschen, das K-Wort für Menschen im Rollstuhl etc.)

Das Nichtverwenden derartiger Wörter erklärt er dann zu einem Beispiel seiner Aufgeklärtheit und behauptet von sich, keineswegs rassistisch, behindertenfeindlich, homophob oder sonstwie vorurteilsbehaftet zu sein.

Wenn es so einfach wäre, nur die Beleidigungen nicht zu verwenden. Es geht quasi nicht ohne Vorurteile und Marginalisierungen.

Als eine Autorin, die sich für super aufgeklärt hielt und mittlerweile gerne den einen oder anderen Satz ihres Erstlings ändern würde, weiß ich, wovon ich spreche.

Nun kann ich mich bemühen, mich über jedes aktuelle Thema zu informieren – also Sexismus, Heterosexismus, Ableismus, Klassismus, Rassismus, Cissexismus, Monosexismus, Allonormativität, Amatonormativität …

Alles äußerst interessant. Aber das sind eben nur die Hierarchien, die mir derzeit einfallen.

Im Umkehrschluss kann ich auch versuchen, die unterliegenden Mechanismen zu erkennen, um nicht in Fallen zu tappen, von denen ich noch gar nichts weiß.

Die Mechanismen sind nämlich immer die gleichen.

Die Mechanismen der Entwertung

 

Inkompetent

Mit am Häufigsten begegnet uns der Vorwurf, diese oder jene Person einer marginalisieren Gruppe sei nicht in der Lage, selbst über ihr Leben zu entscheiden. Wir deuten an oder behaupten offen, dass diejenigen Gruppen einen eingeschränkten Verstand besäßen oder gar geistig behindert seien.

Wir behaupten von beliebigen Gruppen, dass sie wie Kinder oder verwirrt seien, und einer starken, gütigen Hand bedürften, die sie führt.

Dieses Muster begegnet uns bei zahlreichen Argumenten für die Sklaverei. Es hat dazu gedient, Frauen das Wahlrecht und ein eigenes Bankkonto abzusprechen und greift heute unter anderem bei denen, die lsbttiqa*etc [1] Volk für „von der Homolobby verführt“ halten.

Zahlreiche Bösewichte werden mit Adjektiven wie „verrückt“ oder „wahnsinnig“ betitelt. Wie allerdings eine Bloggerin meinte, deren Namen mir entfallen ist: Psychisch kranke Menschen werden tatsächlich häufiger Opfer von kriminellen Akten, als dass sie welche verursachen. Die Wissenschaft gibt ihr Recht.

Sexualisiert

Sexualisierung bedeutet eine Reduktion auf das Aussehen und das echte oder vermeintliche sexuelle Verhalten von beliebigen Personen.

Entgegen anderer Annahmen sind davon nicht ausschließlich Frauen und solche, die dafür gehalten werden, betroffen. Überall da, wo übermäßiges Augenmerk auf Körper und Sexualität gelegt wird, ist Sexualisierung am Werk: Wenn ausgebreitet wird, wie viel Sex mit wem ein schwules Mordopfer hatte, wenn Darstellungen von Männern of Color immer auf deren angebliche Gelüste auf weiße Frauen abzielen, wenn ein Mann einer Frau bei einer Talkshow sagt, wie hübsch sie ist, statt auf ihre Argumente einzugehen …

Es gibt Forschung, die beweist, dass wir weniger Empathie aufbringen, wenn eine Person solcherart auf ihren Körper und ihre Sexualität reduziert wurde. Desgleichen nehmen wir die Person weniger ernst und betrachten sie als weniger intelligent.

Unmoralisch

Hier behaupten wir, dass eine Person keine Moral habe und daher eine Bedrohung darstelle.

Der Vorwurf kommt aus zwei verschiedenen Richtungen zum Ziel.

Entweder stammt er daher, dass diejenigen Personen „unzivilisiert“ seien oder eben „Wilde“, die auf ihre „Instinkte“ hörten oder ihre „triebhafte Natur“ nicht unter Kontrolle hätten, also auch wieder nicht ganz zurechnungsfähig seien. (Und hier sehen wir deutlich, dass alle diese Mechanismen miteinander verkettet sind, siehe die Vorurteile über Männer of Color oben und jene Gründe, mit denen seit der Antike Sklaverei legitimiert wird.)

Oder der Vorwurf stammt daher, dass eine bewusste, ausgeklügelte Anstrengung unterstellt wird, um Macht zu gewinnen, andere zu täuschen oder zu manipulieren. Das fängt an mit armen Jugendlichen, die durch Homopropaganda vom heterosexuellen Wege abgebracht werden sollen, geht über die Femmes fatales, die für ihre eigenen Zwecke unschuldige Männer um den kleinen Finger wickeln, hin zu trans* Frauen, die ebenfalls nichts Besseres zu tun haben, als nichtsahnende Heteromänner dazu zu bringen, mit jemandem Sex zu haben, der „in echt“ ein Mann ist.

Eine Weiterentwicklung davon finden wir im „mysteriösen Sowieso“/“geheimnisvollen Wasweißich“, siehe unter anderem das Stichwort „Orientalismus“.

Ungesund

Wie wir schon an zahlreichen Bösewichten in Filmen und Büchern sehen, gibt es eine Tendenz, das Unmoralische mit dem kranken oder wenigstens Ungesunden zu verknüpfen.

Wir reden von einer „ungesunden“ Wahl des „Lebensstils“, wir halten Menschen aus sexuellen Minderheiten oder solche mit chronischen Krankheiten für ansteckend, vergleichen von Sozialhilfe lebende Menschen mit einem Krebs in der Gesellschaft oder gleich mit krankheitsübertragendem Ungeziefer.

Anomaler Einzelfall

Dieser Anwurf ist verwandt mit den Vorwürfen der Inkompetenz und der mangelnden Gesundheit. Was unnormal/anomal ist, muss ja irgendwie krank sein, oder?

Oder ich halte es eben für selten, eine überaus rare Ausnahme von der Regel, egal, wie häufig es tatsächlich ist. Wenn ich diese seltenen Wesen aus irgendeinem Grund nicht ignorieren kann oder wenn ich nicht so tun kann, als würden sie nicht existieren, dann kann ich getrost behaupten, dass dieser oder jener Vorfall kein System hätte, sondern ein Einzelfall sei, um den sich die Mehrheit nicht zu kümmern brauche.

Die #metoo-Kampagne beispielsweise ist ein Versuch, diesen Mechanismus sichtbar zu machen und damit auszuhebeln.

Unglaubwürdig

Die Unterstellung, jemand sei unglaubwürdig oder unecht ist uns oben schon begegnet.

Siehe jene, die der Verschwörungstheorie anhängen, Barack Obama sei kein „echter“ Amerikaner, und alle jene, die transsexuellen Menschen vorwerfen, keine „echten“ Männer oder Frauen zu sein.

Oder dass das alles völlig übertrieben sei, und es sich bei diesem oder jenem Vorfall keineswegs um sexuelle Belästigung/einen Fall von rassistisch motivierter Polizeigewalt/etc. gehandelt habe und die betroffene Person sich mal nicht so aufregen solle, das wäre doch nur ein Kompliment/eine Routinekonrolle/etc. gewesen.

Allgemeine Schlussbemerkungen

Ich habe nur bei Julia Serano abgeschrieben, daher auch von mir der Hinweis, dass das hier keine vollständige Liste ist.

Was wir aber deutlich sehen: Alle Mechanismen der Entwertung hängen zusammen. Insofern heißt es, die Sinne zu schärfen und genau hinzuschauen.

Und vielleicht reagieren Sie das nächste Mal gelassener, wenn eine Person aus einer marginalisierten Gruppe ein wenig aufgeregter ist, als ihnen angebracht scheint: Sie wissen jetzt immerhin, dass Menschen aus marginalisierten Gruppen jeden ihrer Schritte genau beobachten müssen. Und dass es verflucht anstrengend sein kann, immer als Teil des Ganzen in Sippenhaft genommen zu werden, dauernd im Verdacht zu stehen, nicht zurechnungsfähig zu sein oder irgendwelche sinistren Hintergedanken zu hegen und ständig soziale No-Win-Situationen zu erleben.

Ehrlich, ist nicht lustig vor einer Kamera zu sitzen und genau zu wissen, dass Sie vielleicht die einzige Person einer bestimmten Minderheit sind, die das Publikum bis dato erlebt hat, und dass dessen Bild von Ihrer Minderheit sehr davon abhängt, was Sie jetzt sagen.

Ebenfalls nicht lustig ist, dass die Zugehörigkeit zu einer marginalisierten Gruppe nicht bedeutet, dass mensch mit anderen marginalisierten Gruppen automatisch solidarisch ist und nicht sämtliche Stereotype und Vorurteile über die eigene wie die anderen Gruppen verinnerlicht hat.

Vielleicht fragen Sie sich auch, ob Sie diese oder jene Person genauso angemeckert hätten, wenn diese Person keine sichtbare markierte Eigenschaft gehabt hätte.

Was heißt das für Schreibende?

Jede Entscheidung über Personen, die Sie darstellen, ist politisch, da diese Entscheidung das Publikum darüber informiert, wessen Probleme Sie für berichtenswert erachten.

Wenn Sie dann die Entscheidung für einen bunten Cast treffen, sorgen Sie dafür, dass sie möglichst wenige Stereotype bedienen, oder halten Sie für jede Figur, die das Stereotyp bedient, mindestens ein Gegenbeispiel bereit

Wahrscheinlich haben Sie auch eine Figur, die mit voller Lust ihren Vorurteilen frönt. Nutzen Sie ihr erzählerisches Können, um deren Ansichten in Zweifel zu ziehen.

Mit welchen Schwierigkeiten marginalisierte Gruppen zu kämpfen haben, lesen Sie oben – leider ist es mit Selbstakzeptanz à la Wowereit („ich bin …, und das ist auch gut so“) keineswegs getan, solange der Rest der Welt das … nicht ebenfalls neutral bewertet oder einfach nicht dran denkt, dass ich existieren könnte und beispielsweise keinen Aufzug einbaut.

Sicher lassen sich mit diesem Wissen auch nicht alle Fallen für Schreibende umgehen. Aber wenn wir hinterher einen dicken/vermeintlich psychotischen/feminin wirkenden/rassifizierten Schurken weniger haben … und vielleicht die eine oder andere kompetente Schurkin mehr, die nicht im hautengen Catsuit rumturnt und mit ihrer „mysteriösen Aura“ Männer um den Verstand bringt, dann wäre schon viel gewonnen.

[1] Lsbttiqa*etc ist immer ein Adjektiv und kurz für „lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell, queer, a_sexuell und alles andere, das wir gerade nicht auf dem Schirm haben“

4 Gedanken zu „Exotenstatus oder: Wie schreibe ich über Minderheiten? – Teil 3

  1. Pingback: Exotenstatus oder: Wie schreibe ich über Minderheiten? Teil 2 | Carmilla DeWinter

  2. „Und vielleicht reagieren Sie das nächste Mal gelassener, wenn eine Person aus einer marginalisierten Gruppe ein wenig aufgeregter ist, als ihnen angebracht scheint: Sie wissen jetzt immerhin, dass Menschen aus marginalisierten Gruppen jeden ihrer Schritte genau beobachten müssen. Und dass es verflucht anstrengend sein kann, immer als Teil des Ganzen in Sippenhaft genommen zu werden, dauernd im Verdacht zu stehen, nicht zurechnungsfähig zu sein oder irgendwelche sinistren Hintergedanken zu hegen und ständig soziale No-Win-Situationen zu erleben.“
    Ich wurde zwar nie mit einer bestimmten Gruppe „in einen Topf“ geworfen – offensichtlich konnten die wenigsten, die es versuchten, mich eindeutig „einordnen“; ich war einfach nur „seltsam“ -, aber dass mir aufgrund abweichender Ansichten, Direktheit ohne heuchelnde Ausschmückung (manche würden es „soziale Inkompetenz“ nennen), fehlender Beteiligung und demonstrativem Desinteresse an bestimmten Gesprächsthemen, optischer Nicht-Anpassung an anderer Leute Ansprüche, etc. Dinge unterstellt wurden und ich mich ständig in Situationen wähnte, in denen ich eh nur verlieren konnte, kann ich unterschreiben.
    In meinen 34 Jahren habe ich immer häufiger die Erfahrung gemacht, dass selbst in vermeintlich „harmlosen“ Situationen die kleinste Bemerkung „falsch“ sein und dazu beitragen kann, eins weiter ins Aus zu manövrieren. Was im Endeffekt dazu führt, dass eins sich kaum noch traut, ÜBERHAUPT den Mund aufzumachen. Das ist die Ironie dabei: Ich wollte nie auffallen, weil es Konflikt bedeuten könnte und ich ein ausgeprägtes Konfliktvermeidungsverhalten an den Tag lege. Aber ich kann tun, was ich will: Ich falle auf und auf die Schnauze.
    Glücklicherweise wächst mit jedem Tag die Zahl derer, die mich wegen meiner Fähigkeiten und meines Charakters mit all seinen Macken und „Seltsamheiten“ schätzen und für die Fassaden keine Aussage über den Menschen dahinter treffen.

    • Ich bin nicht ganz so konfliktscheu, aber ich muss aufpassen, dass ich das „was ist passiert“ eher beachte als „welche Gründe unterstelle ich derjenigen Person, die mich genervt hat“. Da ich eine Regenbogenflagge an der Heckscheibe kleben habe, weiß ich beispielsweise nie, ob die Person im Auto hinter mir nicht vielleicht doch deswegen und nicht aus Gewohnheit drängelt.
      Und als „Frau Verkäuferin“ kannst du auch nur verlieren – lächelst du über den unangebrachten Witz/Kommentar oder vergrätzt du einen Kunden?

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