Amt mit Unsinn von mir, aber ohne Gender Gap

Gelegentlich schreibe ich ja für’s Bundesamt für magische Wesen. Nachdem ich Mitte Juli ein Wochenende lang tanzend auf einem Mittelaltermarkt schwitzen musste, hatte ich Lust auf ein wenig Behördensprech statt Marksprech: Fragen und Antworten zum Thema „Magische Wesen auf Mittelaltermärkten.“ Inspiriert von, na, was wohl? Drachenblutseife.

Der Gender Gap wurde mir dann vom Amtsleiter wegen Suchmaschinenoptimierung gestrichen.

Meinung: Stattdessen sollte die Suchmaschine wissen, dass sie nach Drachen auch nach Drach*innen suchen kann.

Hebammenfreuden

Ich muss jetzt mal wieder quietschen.

Vor einer seehr langen Weile wurde ich von einer losen Bekannten in Alaska gebeten, für eine ihrer Freundinnen etwas gegenzulesen. Sie selbst habe es nicht so mit Fantasy und weil ich doch eine vage Ahnung von europäischer Mythologie und Geschichte hätte, und mein Englisch außerdem nicht so grauenvoll schlecht sei, könnte ich da doch aushelfen.

Ich half aus, und der Job war damals schon ein Vergnügen. Nach nunmehr zwei Überarbeitungen ist der Text jetzt mit einem wirklich ansehnlichen Cover bei Amazon im E-Buch-Selbstverlag erschienen.

„Lindorm Kingdom“ ist Fantasy aus einem fiktiven hohen Norden. Ein Lindorm (ein Drache ohne Flügel, wie Fafnir einstmals ein Mensch) bedroht das Königreich. Dieser Lindorm kann allein durch eine Hochzeit mit einer Frau von seinem Fluch erlöst werden.

Die erste Braut landet allerdings im Schlund des Drachens. Linnea ist nicht ganz freiwillig die nächste Auserwählte – aber als unverheiratete Teenagermutter mit Gehbehinderung jemand, auf den das Königreich verzichten zu können meint. Allerdings stellt sich bald heraus, dass die anstehende Hochzeit für mehrere Parteien von Interesse ist, die alles daransetzen, ihre Geheimnisse zu bewahren …