Jinntöchter: Brandneu

Hervorgehoben

cover jinntoechter

Diesmal keine Gay Fantasy, sondern ein Märchen.

Und: Eine Geschichte über das Geschichtenerzählen.

Worum geht’s?

Vor fünfundzwanzig Jahren haben die Helgen aus dem Norden das Land Iradoun eingenommen, doch dessen Reichtümer sind ihnen nicht mehr genug: Die nordischen Besatzer gieren nach den Schätzen südlich der Wüste. Gleichzeitig bereiten königstreue Verschwörer einen Aufstand vor und verbünden sich dafür mit einem Jinn. Dieser Jinn jedoch verfolgt seine eigenen Ziele.

In diesen Zeiten der Wirren und Verschwörungen lebt die Hure Maya, die sich nichts sehnlicher wünscht, als eine eigene Familie zu haben. Die Politik um sie herum ist ihr dabei gleichgültig. Erst als sie dem entlaufenen Zwangsarbeiter Khamer bei der Flucht vor den Besatzern ihrer Heimat hilft, begreift sie, dass sie sich den Intrigen nicht länger entziehen kann.

Noch ahnt niemand, dass in ihr ein Geheimnis schlummert, auf das es einer der Verschwörer besonders abgesehen hat.

Jinntöchter
K_ein orientalisches Märchen
338 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-946425-41-0

Leseprobe, Teaser Trailer 1

Kaufen beim Verlag, beim großen A, bei Thalia, oder bei einer anderen Buchhandlung Ihres Vertrauens.

Ausführliche Rezension bei Lovelybooks.

Und wer neugierig auf den Anfang ist, lese gleich weiter.

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Jinntöchter: Cover und Leseprobe

cover jinntoechter

Wie bereits angekündigt: Ich hab da was geschrieben, und der Rote Drachen hat ein geniales Cover dafür entwerfen lassen.

Zur garantiert kalorienfreien Appetitanregung, Wartezeitüberbrückung und Aufwärmung beim derzeit ungemütlichen Wetter hätte ich außerden einen kleinen Happen:

Ungefähr zur selben Zeit durchschritten die helgischen Soldaten mit ihren Gefangenen das Tor von Taqat. Khamer, dem mittlerweile das Hemd am Leib klebte, meinte, gleich ohnmächtig zu werden.

 

Das Seil war immer noch nicht ganz durchtrennt. Dabei konnte er von hier aus die weiß verputzten Mauern des Palastes sehen.

Dann ein Halt mitten auf der Straße. Ein zweispänniges Fuhrwerk rumpelte ihnen entgegen, beladen mit Balken aus gelbem Holz, das ungewöhnlich, aber angenehm roch. Der Kutscher, ein dicker Helge, rief den Soldaten einen Gruß zu, offenbar kannte er einen von ihnen.

Während die Shubkhin ein Gespräch führten, säbelte Khamer weiter an seinen Fesseln herum. Endlich zerfaserten die letzten Stränge Hanf. Vorsichtig wand Khamer seine Hände frei und rannte los.

Den Weg aus der Stadt versperrte das Fuhrwerk, also duckte er sich in die nächstbeste Gasse nach Osten. Balken spannten sich etwas über Kopfhöhe zwischen den Hausmauern und hielten so beide Gebäude davon ab, einzustürzen.

Hinter ihm wurden Rufe laut, doch auf den Pferden konnten die Helgen ihm nicht folgen. Khamer schlug Haken, benutzte einen Esel, der Gemüseabfälle fraß, als Leiter über eine Mauer, kletterte auf der anderen Seite des winzigen Hinterhofs an einer Dattelpalme empor und fand sich auf einer breiteren Straße wieder, die nach wenigen hundert Schritten auf den Blutplatz traf.

Über die Straße, in die nächste Gasse, umschauen. Weiter südlich einer der Reiter, wahrscheinlich auf dem Weg zum Osttor, um die Wachen zu warnen.

Also der Gasse folgen, zum Nordtor, das war für Reiter am langsamsten zu erreichen. Zu schnell um die Ecke, noch eine Straße, einem Pferd fast vor die Füße fallen, in die braunen Augen des Mannes blicken, der Khamer die ganze Zeit in den Nacken gestarrt hatte. Zift.

Khamer duckte sich zurück, nahm eine andere Abzweigung. Hufschlag auf dem trockenen Boden hinter ihm. „Bleib stehen, du Ungeheuer!“

Noch eine Gasse. In ein Haus ohne Tür, das vor Ruß starrte und frisch verbrannt roch – schwarz weiß grün auf dem Boden, ein von den Helgen geschleifter, verbotener Tempel für die Drei. In einen verwüsteten Innenhof, über eine weitere Mauer auf eine Straße, um eine Ecke, in eine Sackgasse. Eine Frau, die gerade eine Haustüre aufschloss. An ihr vorbei in schattige Deckung.

So schattig, dass Khamer kaum etwas sah. Er blieb stehen, atmete durch, bis seine Augen sich an das Zwielicht gewöhnten. Ein Empfangszimmer? Kniehohe Sitzkissen und Truhen drängten sich an allen Wänden, mitten im Raum standen zwei niedrige Tische aus Zedernholz, links führte eine offene Türe in einen anderen Raum, und geradeaus versperrte eine weitere Tür den Weg nach draußen. Durch einen dunkelblauen Vorhang fiel ein bisschen Licht, dahinter befand sich wohl ein Fenster.

Etwas kribbelte in seinem Nacken. Die Frau wartete in der offenen Türe auf die Gasse und schaute ihn an. An ihrer rechten Hand schwang eine lederne Umhängetasche, ihre linke hatte den Träger gegriffen, als sei sie bereit, ihm eins überzuziehen.

Sie trug einen hellgrünen Mantel und ein passendes Kopftuch, aber keinen Schleier. Ihre Augen hatten die gleiche Farbe wie sehr unreife Zitronen.

Jinnaugen. Das Gesicht dazu war oval, mit einem olivfarbenen Hautton, der geradezu danach verlangte, gestreichelt zu werden. Nur, um zu sehen, ob das samtige Aussehen hielt, was es versprach.

Khamer blinzelte den Gedanken beiseite.

Höfliche Gäste klopfen, bevor sie hereinkommen.“ Sie starrte ihn weiterhin an, die Tasche nahm Schwung auf, und ihm wurde heiß vor Verlegenheit.

Bitte vergib mir, je naha’it.“ Khamer wollte sein Shekh richten, aber da war, wie immer, kein Stoff. Überhaupt – bei Nikra, er trug nur seine Hosen und ein kurzärmeliges Hemd, das die Helgen ihm überlassen hatten. Unanständig. Würde die Frauen nur ablenken. Seine Mutter hätte ihm niemals erlaubt, so vor das Zelt zu treten.

Warum bist du hier?“

Die Türe war offen“, sagte er und wollte sich sofort dafür ohrfeigen. Stattdessen zog er den Kopf ein. „Verzeihung, je naha’it.“

Sie antwortete nicht, aber er wagte nicht, sie anzusehen, und zwang sich, nicht mit den Füßen zu scharren wie ein reumütiges Kind.

Die Helgen. Ich bin auf der Flucht vor ihnen.“

Hm.“

Sie haben die Karawane meiner – die Karawane überfallen und mich verschleppt und … Ich will nur zurück nach Hause.“

Wieder machte sie „hm“, aber wenigstens stellte sie die Tasche ab, schloss die Türe und schob einen Riegel davor. „Du bist von den Yeldin?“

Ja, je naha’it.“

Maya“, sagte sie. „Setz dich.“

 

Jinntöchter: Teaser Trailer und Perspektive

Vor einigen Wochen habe ich den Verlagsvertrag für ein Projekt unterschrieben, über das ich vor längerer Zeit schon einmal Gedanken geäußert habe.

Die Jinntöchter dürfen also die Edition Roter Drache beehren. Unten ein Häppchen, und, zu Erbauungszwecken, das ganze dann nochmal in der Sicht einer relativ flachen Figur. Aus meinem Verein von Schreibenden gab es Hausaufgaben, für die ich diese Szene rausgepickt habe, und das Ergebnis finde ich gar nicht so schlecht.

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Das sagt die Erzählerin:

Während Fayruza also schmollte, war Sintram mit seiner Zeichnung des seltsamen Musters im Sand durch ganz Taqat gelaufen. Morgens hatte er nach Gotliebs Schreiber einen jener Fliesenmacher aufgesucht, die Mosaike herstellten, und war von diesem an den besten Kalligraphen der Stadt verwiesen worden …

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Leseprobe: Albenzauber

Albenzauber 640pt Vorhin habe ich auf das Knöpfchen bei Amazon gedrückt, und die Printausgabe ist seit gestern Abend genehmigt. Höchste Zeit also für eine Leseprobe von Albenzauber.

Albenzauber enthält: eine Kinderfrau und ihren Prinzen im Exil, eine ebenso machtgeile wie schöne Königin, eine*n abenteuerlustige*n Magier*in mit weiblichen Pronomen sowie echte und gedankliche Gefängniszellen. Außerdem das „Aces sind immun“-Trope.

Amazon hat die Ausgabe für Kindle und den Print, Thalia hat Print und E-PUB und unter anderem Bookrix hat E-PUB und MOBI.

Lang, daher mit Break: Weiterlesen

Die 777- Challenge

So, Patricia Strunk hat mir ein Stöckchen gereicht: Die 777-Challenge

Dabei geht es darum, die ersten 7 Sätze von Seite 7 des aktuellen Projekts zu posten und 7 weitere Autor*innen zu nominieren

In Entstehung ist derzeit Albenerbe 2. Der Arbeitsuntertitel lautet „Die Verschwiegenen Täler“.

Weil Dead Soft keinen Wert auf Normseiten legt, hier also ein unlektoriertes Exzerpt von der siebten Word-Seite, was nachher dementsprechend auf Seite 14/15 des Buchs auftauchen sollte:

„Ist Letizia nicht im Haus?“, unterbrach sie [Felina] Aurelias fröhliches Plappern über das Pflaumenmus und die Dampfnudeln, die in der Küche warteten.

„Ich meine, dass sie unterwegs ist“, sagte Aurelia. „Schon seit ein paar Tagen.“

Es waren, um genau zu sein, sieben Tage, da sich ihre Kerkermeisterin aus der Burg entfernt hatte.

„Das letzte Mal, als ich sie gesehen habe, trug sie übrigens das Kleid, für das Ihr die Borte gewebt habt. Die schöne mit den grünen Ranken und violetten Blüten.“

Ein Meisterwerk aus Seide mit einem braunen Rand, ja. Darin hatte Felina einige ihrer Haare mit verarbeitet, deswegen wusste sie auch, dass Letizia abgereist war.

 

Nominieren möchte ich nur Leute, die auch bloggen. (Ich dachte ja zuerst, ich bekomme keine sieben Blogs zusammen, aber das erwies sich dann doch als zu kurz gegriffen.)

Gerrit Jan Appel

Nina C. Hasse

Katherina Ushachov

Jery Schober

Marcus Johanus

Florian Born

Alena & Alexa Coletta

 

Teaser: Von der Vernunft, Liebe und Freiwilligkeiten

Manchmal finde ich es schon faszinierend, was mein Hirn so zusammenkocht. Da hatte ich derletzt selbiges Paper über konservative Manipulation online gestellt, und dann kam Kritik, dass wir „Rationalität“ zu unkritisch verwenden, und irgendwem gefällt das Wort „Pädophilie“ nicht.

Jedenfalls sollten jene, welche das Paper lesen, zu dem Schluss kommen, dass es mit der Rationalität beim Menschen nicht so weit her ist wie gemeinhin angenommen wird. Ehrlich. Wer ein gutes Sachbuch sucht, möge sich vertrauensvoll an Kahnemans „Schnelles Denken, langsames Denken“ wenden.

Trotz aller Hindernisse, die mein Hirn mir in den Weg legt, kann ich natürlich versuchen, sachlich zu bleiben …

Was die Pädophilie angeht, halte ich es für relativ wurst, wie das Phänomen heißt, solange die Definition sich nicht ändert. Wichtig ist doch, jenen – oder allen – Liebenden klar zu machen, dass ihre Liebe einen Scheiß wert ist, wenn sie eine Erwiderung per Erpressung, Drohungen und Gewalt einfordert.

Solche Gedankengänge schlagen sich dann gelegentlich auch in Romanen nieder. Das aktuelle Projekt hat derzeit keinen Arbeitstitel, der mir gefällt. Wir werden sehen. Zeitlich ist es ein Viertel Jahr nach Albenbrut angesiedelt, nachdem mich eine Person zu viel nach einer Fortsetzung fragte … F. ist schuld.

Insofern ein Teaser Trailer. Achtung, Rohfassung eines Tetxtes, der noch nicht mal seinen ersten Wendepunkt hat. Weiterlesen

Erster Arbeitsbericht des Bundesamtes für magische Wesen

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Öffnen sich an Halloween Tore zwischen den Welten? Wie erleben Drachen als wechselwarme Geschöpfe die Welt? Wen können wir alles nicht sehen?

Zehn MitarbeiterInnen des phantastischsten aller Bundesämter haben sich zusammengetan, um diese und weitere Fragen zu beantworten, und stellen ihre Fachgebiete in Form von Kurzgeschichten vor. Ob nachdenklich, romantisch, rätselhaft oder komisch: Hier finden Sie einen spannenden und unterhaltsamen Überblick über die Arbeit unserer Behörde.

Ich  darf vermelden, dass ich nicht nur als Autorin, sondern auch als Sachverständige für Paranormale Orthographie nicht ganz unwesentlich am Innenleben dieses elektronisch verfügbaren Bändchens beteiligt war.

„Albensilber“ ist da

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„Ich brauche deine Hilfe, Cousine.“
Oh. Fiammetta lehnte sich zur Königin hin; sie roch ein bisschen nach Rosen. „Wirklich?“
„Ich habe Besuch, das weißt du. Was du noch nicht weißt, ist, dass mein Besuch ein Mensch ist.“
Ein Mensch! „Ehrlich?“
„Ehrlich.“ Die Königin schmunzelte. „Und er hat seinen Lehrling dabei. Einen kleinen Jungen, etwas älter als du. Meinst du, dass du auf ihn aufpassen, und dafür sorgen kannst, dass er sich willkommen fühlt?“
Wie oft gab es wohl solch eine Gelegenheit? Fiammetta würde einen Menschen kennenlernen, und der schönsten Frau hier einen Gefallen tun!

Die junge Albin Fiammetta ahnt ja nicht, dass außer ihrem neuen Freund Alea noch mehr Leute im Palast Geheimnisse haben …
Zwei queere Kids gegen Stereotype und einen Lehrer, der zugegebenermaßen leicht von Severus Snape inspiriert wurde. Ein Albenbrut-Prequel, das ohne weitere Vorkenntnisse lesbar ist, und in sich abgeschlossen.

Oder: Kostenlos was zu lesen bei Bookrix.