Der Arbeitsbericht Migration ist da!

So, die Früchte  meiner kollektiver Arbeit sind so langsam erntbar:

coverentwurfBenefiz-Anthologie zugunsten von PRO ASYL:
Um zur gelungenen Aufnahme von Flüchtlingen beizutragen, stellen MitarbeiterInnen des fiktiven „Bundesamts für magische Wesen“ hier Berichte aus ihrer Behörde und phantastische Kurzgeschichten vor. Die meisten handeln von gelungenen und weniger gelungenen dauerhaften Wohnsitzwechseln, andere erzählen von der Schwierigkeit, sich zwischen Ländern und Spezies zu verständigen.
Mit Beiträgen von: Alpha O’Droma, Angelika Monkberg, Antonia Günder-Freytag, Hagen Ulrich, Patricia Strunk, Carmilla DeWinter, Margarethe Alb und einigen mehr.

Für € 2,99 erwerbbar beim Bundesamt für magische Wesen als PDF, EPUB und MOBI.

Via Amazon für Kindle auch 2,99 €

Taschenbuch  für 6,99 €, ISBN 978-3-839103-80-7 z.B. auch bei Thalia.

Von den elektronischen Exemplaren gehen, sofern innerhalb Deutschlands verkauft, mindestens 1,70 €, von den Printausgaben mindestens 1,02 € an PRO ASYL.

 

 

Zukunftsängste

In Apotheken wird ja gern auch mal über das Gesundheitssystem gejammert.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aesculap-serpentine.jpg?uselang=de

Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen mit einer älteren Dame, die darüber schimpfte, dass mittlerweile so viele Ausländer*innen als Ärzt*innen arbeiten, und dass die je alle so schlecht Deutsch können.

(Das ist sicher nicht schön, wenn’s mit der Kommunikation hapert, aber dann liegt wohl was mit der derzeitigen Bezahlung und den Arbeitsbedingungen im Argen, wenn so viele deutsche Ärtz*innen ins Ausland wirtschaftsflüchten … und in diesem Fall ist es dann eine echte Wirtschaftsflucht, weil einen Job, zu essen und ein Dach über dem Kopf hätten die hier allemal.)

Jedenfalls war der Tenor, „ach, armes Deutschland, mit den vielen Ausländern.“ Und, „Ich mache mir Sorgen um Sie junge Leute, Sie müssen da ja so viel mitmachen.“

Woraufhin ich am Liebsten geantwortet hätte: „Mir machen Rassist*innen, Alt- und Neu-Nazissen, die jede Pegida-Propaganda nachplappern, aber mehr Sorgen als zugewanderte Ärzt*innen.“

Aber das gehört sich halt nicht.

Jedenfalls möchte ich hier alle Leser*innen bitten, selbige Petition für ein Verbot von Demos vor Unterkünften von Geflüchteten zu zeichnen, und gegenbenenfalls hier oder hier weiterzulesen.

Edit 15. August: Arwin Yale hat auch noch einen nachdenklich-wütenden Beitrag zum Thema.