Lots of Verlosungen

Also, ist ja bald Dezember. Heißt: Kostenlose Weihnachtskarten in der Post mit Bitte um Spenden, und noch mehr nervbobblige (1) Menschen mit irgendwelchen Anliegen in der Fußgängerzone als sonst, bis der Weihnachtsmarkt sie vertreibt.

Außerdem, auch für unchristliche Menschen, gibt es Adventskalender. Auf zwei wollte ich hinweisen.

Nummer eins hat der MAIN-Verlag für die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz ins Leben gerufen. Leider nur für Facebookianer*innen. In Anbetracht der derzeitigen, von einer Seite äußerst dumpfbackig geführten Diskussion um Sexualaufklärung an Schulen verdienen die Schwestern meines Erachtens alle Aufmerksamkeit, die sie bekommen können. Von mir sind zweimal der Albenbrut erster Teil im Topf. Außerdem ein Haufen, aber nicht ausschließlich, schwule/gay Literatur.

Nummer zwei ist völlig gewerblich, heißt, hat Werbezwecke. Organisiert und Geschenke gesammelt hat Ramona von The World of Big Eyes.

(Irgendwann ist dann noch was bei queer.de, aber ich bekomme erst Bescheid, wenn das läuft. Sieht auf den Blick nach viel aus, aber am Ende sind es drei recht unterschiedliche Zielgruppen.)

Der Zeitungsartikel, über den ich geschrieben habe, war im Übrigen heute abgedruckt – hab noch keinen Link gefunden, zum Vorführen. Witzigerweise zitiert der Artikel meine Überlegungen zum Thema Textauswahl, und das alles unter der Überschrift „Die schwulen Magier einer Halbtags-Autorin“.

Gut, dass ich keine Lokalredakteurin bin, ich hab schon Schwierigkeiten genug mit Titeln von Blogposts.

 

(1) Nervbobbel, der: Synonym für Nervensäge. Bezieht sich auf süddt. „Boppel“/“Bobbel“: Knoten oder Knubbel.

„Albensilber“ ist da

Albensilber_10

„Ich brauche deine Hilfe, Cousine.“
Oh. Fiammetta lehnte sich zur Königin hin; sie roch ein bisschen nach Rosen. „Wirklich?“
„Ich habe Besuch, das weißt du. Was du noch nicht weißt, ist, dass mein Besuch ein Mensch ist.“
Ein Mensch! „Ehrlich?“
„Ehrlich.“ Die Königin schmunzelte. „Und er hat seinen Lehrling dabei. Einen kleinen Jungen, etwas älter als du. Meinst du, dass du auf ihn aufpassen, und dafür sorgen kannst, dass er sich willkommen fühlt?“
Wie oft gab es wohl solch eine Gelegenheit? Fiammetta würde einen Menschen kennenlernen, und der schönsten Frau hier einen Gefallen tun!

Die junge Albin Fiammetta ahnt ja nicht, dass außer ihrem neuen Freund Alea noch mehr Leute im Palast Geheimnisse haben …
Zwei queere Kids gegen Stereotype und einen Lehrer, der zugegebenermaßen leicht von Severus Snape inspiriert wurde. Ein Albenbrut-Prequel, das ohne weitere Vorkenntnisse lesbar ist, und in sich abgeschlossen.

Oder: Kostenlos was zu lesen bei Bookrix.

Nachdenklich machende öffentliche Auftritte

https://i0.wp.com/upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/11/Glass-of-water.jpg/328px-Glass-of-water.jpg - Halb voll oder halb leer?

 

Diverse Neuigkeiten:

Am Montag werde ich mit der Lokalzeitung sprechen. Wir werden sehen, was dabei rauskommt.

Am Freitag, den 21. November bin ich mit meinem Amtsleiter und Jennifer J. Grimm beim Ghibli-Festival-Abschluss im Cineplex Mannheim.

Am Freitag, den 05. Dezember ist eine Gruppenlesung der Goldstadt-Autoren in Pforzheim.

Da stellte sich dann die Frage: Was lese ich vor? Albenbrut, logisch. Erste Szene, und dann was? *Blätter.* Tankreds erster Auftritt. Aber die Leiche, die ist schon ein bisschen detailliert, so für ein All-Age-Publikum im Advent. *Blätter.* Kann ich dem hypothetischen Publikum zwei sich umarmende Jungs mit ein bisschen homoerotischer Spannung zumuten?

Äh. Halt. Halt! Wieso muss ich mich so was überhaupt fragen?

Aber, Jungs, Mädels und Sonstige: In dieser Welt leben wir nun mal.

Ich hör immer nur Mittelerde …

Oder vielleicht seh ich sie auch? Seit heute morgen um kurz vor 11 sind etwa 4 Minuten Video betreffs des ultimativsten aller Bundesämter online und zum Lächern.

Neben der gendergerechten Sprache werden wir uns, leider, auch um diverse Klischees kümmern müssen, allerdings sehe ich da wesentlich mehr Arbeit voraus …

Der Gandalf mit den schönsten Brauen der RingCon.

Der Gandalf mit den schönsten Brauen der RingCon posiert für das BafmW.

Kleines Update

Bin dieser Tage ein bisschen abgelenkt, weil „The Dark Defiles“ von Richard Morgan endlich draußen ist. Bislang lässt es sich seeehr gut an, und die Formatierung ist auch um Längen besser als die der ersten zwei E-Books.

Außerdem Update bei den 5 Tipps: Sandra Florean hat einige Hinweise zum Thema Marketing zusammengetragen. Dankeschön!

Wenigstens der Nazgul hat was zu grooven…

… nämlich hier: Die Finanzierung für den Trailer des Bundesamts für magische Wesen steht.

Ansonsten ist diese Woche geschäftig. Zwei von drei Lagen Spitze an eine Leggings für einen Auftritt am 16. August genäht, und passende Stulpen dazu. Meine 20 Quadratmeter Gras gemäht, über die Minzen und ihre Mitbewohner*innen unklarer Natur verzweifelt (Scheißviechzeug, auch wenn’s vielleicht ein Pilz ist), zwei Handvoll Brombeeren geerntet – wenigstens die haben dieses Jahr nur Blattläuse. Bude auf einigermaßen Fordermensch gebracht mit Boden wischen und allem, da morgen die bezaubernde Fiammetta zu Besuch anrückt. (Freu.) Samstag steht dann der CSD Mannheim an, aller Wahrscheinlichkeit nach mit Regen.

Große Teile von Hanne Blanks „Straight“ geradezu verschlungen. 700 Wörter Text für die neue „Wer A sagt, muss nicht B sagen“ geschrieben. Die eigene Stellenbeschreibung getippt, weil der Chef net mag. Wahnsinnige drei volle Wordseiten für die neue Geschichte produziert.

Und ich wundere mich, warum ich auf einem riesigen Blogpost zum Thema Aromantik sitze und nicht weiterkomme.

Häppchen für zwischendurch

Kleiner Beitrag fürs Bundesamt: Bald Funkgerätepflicht für Besitzer*innen magischer Flugobjekte?

Ich wünschte, ich könnte behaupten, dass der komplette Senf von mir ist, aber da hat sich noch, wie es scheint, der Chef persönlich in zwei Absätzen verewigt. Gemeinsam spinnt es sich immer besser.

Nebenher weiß ich was über den Trailer, was andere Leute nicht wissen, von Musik bis Stargastauftritt (und was für einer, wow). Insofern, wer neugierig ist, sollte vielleicht hier vorbeischauen und, sofern möglich, ein bisschen Geld dortlassen.

Kurz gequietscht: Die Albenbrut beim Erlkönig

Am Freitag ereilte mich eine Nachricht von einem Herrn, der den Erlkönig-Onlineshop betreut.

Jener hat sich dieses Jahr von den Gay-and-Lesbian-Books emazipiert, um es neu und vielleicht besser zu machen. Wie das Beispiel Albenbrut 1 zeigt … trotz des Tippfehlers nicht ganz unsympathisch. (Okay, da ist eine gute Rezi untendrunter, insofern finde ich das sowieso sympathisch und grinse wie eine irre Wissenschaftlerin, kurz bevor sie den Schalter umlegt, um ihr Monster zum Leben zu erwecken. Bias und so.)

Jedenfalls eine Bestelloption, die das „Buchladen“-Erlebnis mit persönlicher Betreuung einzufangen sucht. Und es ist nicht blöd, nur Zeux reinzustellen, zu dem di*er Verkäufer*in auch eine Meinung hat. Amazon hat ja üblicherweise keine Meinung, solange gegen kein Gesetz verstoße wird … Ich hoffe jedenfalls, dass das Projekt erfolgreich wird.

Edit 18. Juli: Tippfehler ausgebessert, Link aktualisiert.

 

Zwischenstände

Am Wochenende meine Rohversion meines neuen Projejkts fertiggestellt. 400 Normseiten, mit Jinn, ohne fliegende Teppiche. Etwas kürzer geraten als erwartet. Da meine Texte erfahrungsgemäß beim Überarbeiten um zehn Prozent wachsen, ist das noch kein Grund zu Panik.

Jetzt arbeite ich erstmal den amtlichen und sonstige Backlog auf, und dann geht’s an ein kurzes Albenbrut-Prequel, das ich aus Marketinggründen über Amazon zu veschenken gedenke.