Durchschnaufen

Zuckersüße Regenbogen

Zuckersüße Regenbogen

Es ist der Tag vor Heiligabend. Seit heute hat meine getreue Alphaleserin die erste lesbare Fassung von „Das Blut von Königen“ in der Inbox.

Der Roman ist mit ca. 65’000 Wörtern für Fantasy relativ kurz und wird es bleiben, falls keine größeren Lücken zu stopfen sind. Außerdem ist er eine Fortsetzung von Albenbrut, weshalb das oben zunächst ein Arbeitstitel ist.

Ich habe am 15. August angefangen zu schreiben.

Nebenher habe ich …

… eine Konferenz mit geleitet,

… deswegen einen Vortrag und eine Stadtführung vorbereitet

… den Vortrag zu zwei Blogartikeln verwurstet

… meinem Vereinchen zu einer neuen Satzung verholfen

… war zwei Sonntage in Sachen Vereinchen zu Vernetzungstreffen unterwegs

… habe den Einfall des WDRs überlebt (immer noch kein Sendetermin)

… deswegen die Bude aufräumen müssen und wurde trotzdem noch angepflaumt, warum da so viel Zeugs rumsteht (weshalb es das das zweite und letzte Mal war, dass ich euch in meine Bude gelassen habe, Kameramenschen)

… habe für die Brigitte was geschrieben

… zehn Sorten Plätchen gebacken

… einen Auftritt mit der Tanztruppe hingelegt

… an der Hälfte der Samstagvormittage gearbeitet, wie immer,

… ein paar kurze fiktionale Texte verfasst

… und an zwei langen Wochenenden Besuch gehabt. Einmal von der getreuen Alphaleserin. (Ich bin am Flatlander! Was ein Jahr ausgeliehen ist, wird endlich gut.)

Im September und Oktober machte der Brotberuf überhaupt keinen Spaß mehr, da zu viel Arbeit auf zu wenig Schultern und außerdem zu viel Flexibilität gefordert – jedes Mal, wenn ich auf den Plan schaute, hatte sich in der nächsten Woche was geändert.

Noch wer außer Atem? Ich wundere mich jedenfalls nicht, warum ich so ungesprächig war die letzte Zeit. Klar hätte ich mir mit dem Schreiben auch Zeit lassen können, aber hey, ich wollte das Teil endlich aus dem Nacken haben, nachdem es sich im Juni an mich angeschlichen hatte.

Ich wünsche mir und allen, die mitlesen, schöne und vor allem entspannte Feiertage.

Fotostrecke zur Abkühlung

Weil ich ungern im Internet rausposaune, dass ich in Urlaub gehe, war ich für zwei Wochen einfach mal so verschwunden.

Bei mir hat es um 23:30 Uhr noch immer 25°C draußen, was zu warm zum Lüften ist, also dachte ich, ich gebe mal einige Eindrücke des Landes wieder, wo ich zwar häufig bei Sonnenschein, aber durchschnittlich 12°C unterwegs war.

Und da ich jetzt verstehe, warum manche Leute süchtig nach einer Insel sein können, auf der es zieht wie die sprichwörtliche Hechtsuppe, werde ich meinen Blogheader auch ein bisschen aufhübschen …

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Erster Arbeitsbericht des Bundesamtes für magische Wesen

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Öffnen sich an Halloween Tore zwischen den Welten? Wie erleben Drachen als wechselwarme Geschöpfe die Welt? Wen können wir alles nicht sehen?

Zehn MitarbeiterInnen des phantastischsten aller Bundesämter haben sich zusammengetan, um diese und weitere Fragen zu beantworten, und stellen ihre Fachgebiete in Form von Kurzgeschichten vor. Ob nachdenklich, romantisch, rätselhaft oder komisch: Hier finden Sie einen spannenden und unterhaltsamen Überblick über die Arbeit unserer Behörde.

Ich  darf vermelden, dass ich nicht nur als Autorin, sondern auch als Sachverständige für Paranormale Orthographie nicht ganz unwesentlich am Innenleben dieses elektronisch verfügbaren Bändchens beteiligt war.

Lesung!

Von meiner Autorenkollegin Uschi Gassler gibt es seit April einen Krimi zu kaufen.

Insofern darf ich ankündigen … *räusper* *trommelwirbel*:

„Gier“albenbrut cover

Autorinnenlesung

mit Uschi Gassler

und Carmilla DeWinter

am 12. Juni 2015 um 19.00 Uhr

in der Nordstadt-Buchhandlung

Hohenzollernstraße 23, 75177 Pforzheim

Uschi Gassler stellt ihren Kriminalroman GIER IST DICKER ALS BLUT vor:

Geheimnisse aus der Vergangenheit und eine todbringende Gier hindern einen jungen Mathefreak daran, sich auf seinem neuerworbenen Reichtum auszuruhen.

Carmilla DeWinter liest aus ALBENBRUT:

Zwei verliebte junge Zauberer müssen sich einem machtgierigen Schwarzkünstler stellen.

Der Eintritt ist frei. Die Gastgeber*innen bitten um Anmeldung: Tel 07231 5891965, Fax 07231 589 1966 Mail: info@nordstadt-buch.de

Countdown zur LBM läuft und Trauer um gute alte Zeiten

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Nun sind es nur noch zehn Tage, bis ich zwecks Buchmesse und Tourist*innen-Dasein einen Zug nach Leipzig zu besteigen hoffe. (Sämtliche Heiligen und sonstige Wesenheiten, die für rollende Züge verantwortlich sind, hört mich an …)

In diesem Zusammenhange musste ich feststellen, dass mein neuester Terry Pratchett „Raising Steam“ es irgendwie nicht fertigbringt, mich an den sprichwörtlichen Eiern zu packen und zu zwingen, ihn jetzt! gleich! fertigzulesen, egal wie spät es schon ist. Nicht, dass der Text schlecht wäre, aber er ist nicht „Soul Music“, als ich fünfzehn war. Mag auch daran liegen, dass Frauen nicht so richtig im Text vorkommen, und ich Moist von Lipwig nicht so gern mag wie DEATH, Susan, Commander Vimes oder Angua von Uberwald.

Aber ich schweife ab …

Am Samstag, den 14. hat Dead Soft ein mittags Meet&Greet, ansonsten werde ich da den Stand gelegentlich mit bemenschen und befürchte vage Inkompetenz, wohingegen ich beim Bundesamt für magische Wesen wahrscheinlich mehr zu erzählen habe.

Ansonsten habe ich rausgefunden, dass verwirrte Katzen nicht nur gegen Feminismus sein können, sondern auch gegen Glatzen. Passend zu meiner Grummelei letzte Woche.

Und die Anthologie wartet noch immer auf ihr Titelbild …

Montäglicher Gewissensbiss und Neuigkeiten

„We belong Death“ oder: Soll eins einen wildfremden Menschen, dessen englischsprachigem Tattoo mittendrin ein Wort fehlt, darauf aufmerksam machen?

Ansonsten hat die Überraschung aus dem Bundesamt nunmehr einen Klappentext:

Öffnen sich an Halloween Tore zwischen den Welten? Wie erleben Drachen als wechselwarme Geschöpfe die Welt? Wen können wir alles nicht sehen?

Elf MitarbeiterInnen des phantastischsten aller Bundesämter haben sich zusammengetan, um diese und weitere Fragen zu beantworten, und stellen ihre Fachgebiete in Form von Kurzgeschichten vor.

Ob nachdenklich, romantisch, rätselhaft oder komisch: Hier finden Sie einen spannenden und unterhaltsamen Überblick über die Arbeit unserer Behörde.

Was soll ich sagen: Lektorieren macht mir einen Riesenhaufen Spaß, ist aber zeitaufwendig. (Außerdem stehe ich mit der neuen deutschen Rechtschreibung in manchen Punkten auf Kriegsfuß.)

Hebammenfreuden

Ich muss jetzt mal wieder quietschen.

Vor einer seehr langen Weile wurde ich von einer losen Bekannten in Alaska gebeten, für eine ihrer Freundinnen etwas gegenzulesen. Sie selbst habe es nicht so mit Fantasy und weil ich doch eine vage Ahnung von europäischer Mythologie und Geschichte hätte, und mein Englisch außerdem nicht so grauenvoll schlecht sei, könnte ich da doch aushelfen.

Ich half aus, und der Job war damals schon ein Vergnügen. Nach nunmehr zwei Überarbeitungen ist der Text jetzt mit einem wirklich ansehnlichen Cover bei Amazon im E-Buch-Selbstverlag erschienen.

„Lindorm Kingdom“ ist Fantasy aus einem fiktiven hohen Norden. Ein Lindorm (ein Drache ohne Flügel, wie Fafnir einstmals ein Mensch) bedroht das Königreich. Dieser Lindorm kann allein durch eine Hochzeit mit einer Frau von seinem Fluch erlöst werden.

Die erste Braut landet allerdings im Schlund des Drachens. Linnea ist nicht ganz freiwillig die nächste Auserwählte – aber als unverheiratete Teenagermutter mit Gehbehinderung jemand, auf den das Königreich verzichten zu können meint. Allerdings stellt sich bald heraus, dass die anstehende Hochzeit für mehrere Parteien von Interesse ist, die alles daransetzen, ihre Geheimnisse zu bewahren …

Queer.de und so

Also, Lesung gestern überlebt, keine doofen Kommentare bekommen, dafür Lob für die Technik. Üben zahlt sich offensichtlich aus, und die Mikroerfahrung aus Zeiten der vor fünfzehn Jahren begrabenen Band auch.

Kleiner Schockmoment: Chef mit Frau und erwachsener Tochter tauchte auf. Aber, wie gesagt, ich lebe noch und bin sogar nicht im Boden versunken.

Und da ist das Gewinnspiel bei queer.de, obwohl das frühestens in einer Woche starten sollte. Falls wer deswegen herfindet: Tag auch!

Demnächst dann wieder mit (politisch) relevanten Inhalten …