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Über Carmilla DeWinter

Carmilla DeWinter schreibt Phantastik und verque(e)re Texte.

Bürger*innenrechte: Theorie vs. Praxis

Ich hatte kürzlich zum Thema internalisierter Sexismus geschrieben.

In eine andere Richtung von Unterdrückung geht mein jetziger Post, nämlich Rassismus. (Dementsprechend die zitierte Sprache.)

Dennoch demonstriere ich hoffentlich, dass alle Theorie manchmal nicht so furchtbar viel nützt.

Meine Alphaleserin hatte mir „Ein Doppelleben im Kosmos“ von Robert A. Heinlein ausgeliehen. Original als „Double Star“ 1956 erschienen. (Ein Band von nur 200 Seiten, damit kommen heutige SciFi-Autor*innen selten durch.)

Worum geht’s in „Double Star“?

Ein erfolgloser Schauspieler wird überredet, den ehemaligen Ministerpäsidenten des Sonnensystems und Vorsitzenden der Expansionspartei zu mimen. Selbiger Bonforte ist auf dem Mars verschwunden, kurz vor einer Zeremonie, die für den Frieden im „Imperium“ von äußerster Wichtigkeit ist.

Der Expansionspartei geht es darum, den Weltraum firiedlich zu besiedeln und den fremden Zivilisationen mit Respekt zu begegnen. Im Gegensatz dazu steht die Menschheitspartei.

Okay, kapiert. Kolonial = böse. Wieso geht’s hier noch weiter?

Noah Sow definiert Rassismus in etwa: Rassismus ist der Glaube, dass es Menschenrassen gibt, oder ausführlicher: „der Glaube, dass Menschen aufgrund ihrer genetisch bedingten und als ethnisch interpretierbaren Merkmale bestimmte Prädispositionen (Veranlagungen) jedweder Art haben“. (Kursiv von der Autorin, zitiert aus „Deutschland Schwarz Weiß“, z.B. bei Amazon.)

Heißt, auch wenn wer bewundernd sagt: „Die Afrikaner*innen haben halt einfach den Rhythmus im Blut“? Dann ist das rassistisch.

Denn: Weiße Deutsche haben genausowenig angeborene Gründlichkeit wie Schwarze Menschen aus dem Senegal von Natur aus gut tanzen können. Beides ist ein Verhalten, und Verhalten wird häufiger gelernt als die meisten Leute glauben.

Soweit also zur Begriffsbestimmung.

Predigen ist einfach …

Jetzt lässt Heinlein seinen Bonforte folgende Worte sprechen:

„Aber, so hält mein Opponent dagegen, wir haben doch immerhin das gottgegebene Mandat, Licht in die dunkle Galaxis zu bringen und unsere eigene, ach so wertvolle Zivilisation zu den armen Wilden da draußen zu tragen. Diese Schule kennen wir zu genüge: der brave, kleine Schwarze, der singend seiner Arbeit nachgeht und dankbar an den Lippen des „guten Massa“ hängt, der ihm die Erleuchtung bringt! Es ist ein wunderschönes Bild, aber der Rahmen ist zu klein; er zeigt nicht mehr die Peitsche, den Sklavenblock – und den Sklavenmarkt!“

Wir dürfen davon ausgehen, dass Heinlein damit unter anderem die Bürgerrechtsbewegung der USA kommentierte – z. B. wurde Rosa Parks am 1. Dezember 1955 verhaftet, weil sie sich weigerte, ihren Platz im Bus für einen Weißen zu räumen. Zu diesem Zeitpunkt war auch Indien erst neun Jahre lang wieder ein eigener Staat, nach knapp zweihundert Jahren britischer Unterdrückung. Das Kolonialherrengebaren zumeist europäischer Staaten war daher den Leser*innen weitaus besser präsent als heute, wo es nur noch wenige Kolonien gibt, die aber mittlerweile anders heißen

Soweit die Theorie: „Double Star“ kann unter anderem als ein Unterfangen verstanden werden, für mehr Toleranz und gleiche Rechte zu werben.

… viel schwieriger ist es, Predigten umzusetzen.

In dem ganzen Text hat nur ein benamster Marsianer eine Sprechrolle, und er wird auf Seite 25 getötet. (Siehe auch das TV Trope: Black Dude Dies First – Der Schwarze Typ stirbt zuerst)

Wir sehen außerdem keine Wesen von Mars, Venus oder sonstwoher, die im „Imperium“, also in der Verwaltung des Sonnensystems, irgendeine Rolle spielen – nicht mal im Hintergrund beim Hofstaat oder irgendwo im Sekretariat oder am Empfang.

Heinlein erwähnt nur von einem einzigen Menschen die Hautfarbe: Selbiger „Jimmy Washington“ arbeite in Bonfortes Stab und wird als „Mulatte“ bezeichnet. Bei einer zweiten Person (Nachname Pateel) wird eine Herkunft aus Indien impliziert.

Insofern dürfen wir davon ausgehen, dass alle anderen namentlich erwähnten Menschen weiß sind.

Was lernen wir daraus?

Heinlein wusste, dass Schwarzen Menschen die gleichen Rechte zustehen wie allen anderen auch, obwohl er selbst von Kind an etwas anderes gelernt hatte. Die deutsche Wikipedia sagt, dass er für seinen Militarismus und seinen Hang zu autoritären Figuren kritisiert wird, aber nicht für seinen Rassismus, auf Englisch bekommen wir einen kleinen Aufsatz geliefert, wobei die Resultate nicht eindeutig scheinen. Offenbar hatte er mit Schwarzen Menschen weniger Probleme als mit Asiat*innen.

Warum er in „Double Star“ nicht die zur Predigt passenden Konsequenzen gezogen hat? Keine Ahnung.

Schlussfolgerung für Autor*innen:

Macht- und Denkstrukturen fressen sich so fest, dass sie nur mit äußerster Mühe und viel Rostentferner gelöst werden können.

Ob ich besser bin? Ich hoffe es, aber am Ende kann ich nur erst nachdenken, dann Schreiben, auf die Kritik warten, und dieser auch lauschen.

Von wegen unausweichlich, oder: Internalisierter Sexismus

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Wie logisch ist es eigentlich, dass eine Figur mit weiblichen Pronomen von sich sagt, sie sei froh, kein Mädchen zu sein? (Band 1, Seite 271 in der Printausgabe.)

Wieso nehmen sogar viele Frauen immer noch an, feminin/weiblich sei nicht so gut wie männlich? Schlechter bewertet mag etwas sein, aber macht das etwas an sich schlechter?

Wieso ist „kreischt wie ein Mädchen“ eine Beleidigung? Wieso verwenden Frauen*, die fiktionale Texte schreiben, derlei Vergleiche? Und wieso lassen wir uns das durchgehen?

Wie logisch ist es eigentlich, dass in einer Welt, in der Leute zaubern können, immer Männer an der Macht sind?

Wieso sollte eine Frau, die zaubern kann, sich von einem Mann, der es nicht kann, irgendetwas sagen lassen? Würde es in einer solchen Welt sexualisierte Gewalt geben, und wenn ja, wie sähe sie aus? Wer würde wem warum auf der Straße anzügliche Sprüche hinterherrufen?

Wieso sollte es in einer Welt, die eine Heilerzunft/-gilde/-weißichwas hat, nicht möglich sein, die Verwandtschaft von Personen festzustellen? Braucht es in einer solchen Welt Frauen, die unberührt in die Ehe gehen? Müsste überhaupt irgendwer in die Ehe gehen? Wie würde sich Prostitution in einer solchen Welt darstellen, und wäre „Hure“ eine Beleidigung?

Wie funktioniert Schwulenhass, wenn er nicht auf Frauenverachtung basiert? Kann eine solches Konstrukt dann überhaupt existieren?*

Fragen über Fragen.

Es ist bezeichnend, dass viele sich solche Fragen gar nicht stellen. Dass ich mich jahrelang als Feministin bezeichnet habe und trotzdem nicht auf die Idee kam, solche Fragen zu stellen. Dass ich 2009 eine fiktive Landkarte zeichnete und automatisch annahm, dass das alles Königreiche sind.

Manchmal finde ich es erschreckend, wie sehr wir alle in unseren Denkmustern gefangen sind. Sogar solche, die sich gern als freie Denker*innen gerieren.

*Das mit der Homophobie geht im Übrigen schon, aber ich musste erst recherchieren und dann nachdenken. Ergebnisse hoffentlich 2016 in Romanform.

Verspätete CSD-Fragezeichen

CSD Koeln 2013 portrait

Wenn bei einem CSD die Zuschauer*innen wie bei einem Karnevalsumzug verkleidet sind …

Wenn sich Zuschauer*innen erst mit einer Drag-Queen ablichten lassen und hinterher über den „Homo“ lästern …

Wenn selbige Zuschauer*innen dann andere anpöbeln, die sie höflich darauf hinweisen, dass das keine angemessene Sprache ist …

Wenn Zuschauer*innen bei einem CSD völlig überrascht sind, dass die Nebensteherin nicht heterosexuell ist …

… dann fragst du dich schon manchmal, welche Botschaft wie bei wem ankommt.

Allerdings: Nix machen ist auch keine Lösung. Wie sagte schon Captain America: „You start running they’ll never let you stop.“ (Wenn du anfängst wegzurennen, lassen sie dich nicht mehr anhalten.)

Aro/Ace Word Origins Ref

Sehr coole Aufstellung auf Englisch: Woher die Wörter kommen, mit denen die asexy Blogger*innen so um sich werfen.

Avatar von CoyoteThe Ace Theist

  • demisexuality was coined by sonofzeal and popularized by OwlSaint on AVEN; gray-a was coined by KSpaz there as well; Hezekiah (pianycist/metapianycist) has a nice summary of that history here
  • Hezekiah is also the one who coined allosexual during some musings on whether going on testosterone would affect their (a)sexuality
  • its romantic counterpart, alloromantic, was coined-slash-popularized by Queenie (queenieofaces)
  • lithromantic was coined by Ian (stopanthropomorphizingme), who itself identifies as Stone, to describe its partner
  • wtfromantic was coined as a snide joke by Sciatrix (writingfromfactorx), which you can read about here and here
  • quoiromantic was coined as a synonym/alternative to wtfromantic by Cor (epochryphal), and you can read more about it in cos #quoi and #quoi bloggin tags (I recommend this post, this post, and this post for summaries)

Additions:

Ursprünglichen Post anzeigen 74 weitere Wörter

Deswegen hatte ich so oft eine 3 in Kunst …

Ich gehöre ja noch zu einem Verein von Autor*innen. Einer unserer Dichter hatte im Juni Hausaufgaben verteilt: Ein Gedicht über einen Regentag, aber bitte mit Reimen.

Ich habe auf der Hälfte der Linie versagt – wie schon vor Jahren im Kunstunterricht hatte ich Probleme mit unsinnig erscheinenden Arbeitsaufgaben. Das Ergebnis werde ich trotzdem mal posten, zusammen mit einem Bild von einem Regentag auf Island. In wehmütiger Erinnerung an die Hitze, die mir noch vor drei Wochen den Schweiß aus den Poren drückte …

Island 2015 205

 

Wolken gleiten grau übers Wohngebiet

Regen rauscht auf Dächern

Autos pflügen Wellen in Pfützen

Dreiundzwanzig Grad

Buch, Balkon, Füße hoch

Alles friedlich

 

Kein Grund, mich ans Meer zu wünschen.

Leerzeichen bei Verben

Ich stehe mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß.

Nicht, weil ich Probleme mit dem ß hätte oder „rau“ partout nicht ohne h schreiben möchte, sondern weil ich viel weniger schöne lange Wörter zur Verfügung habe, als ich gern hätte. Ehrlich, gefühlte achtzig Prozent der Anmerkungen meiner Lektorin bei Albenbrut machten sich über Konstruktionen her wie „hindurchblicken“, „sich hochmühen“ oder „hinterhersehen“.

Diese Wörter stehen nicht im Duden. ICH WEISS.

Meiner Meinung ist das aber kein Grund, sie nicht in ungetrennter Form zu verwenden.

Erstens sollten die meisten Personen, die der deutschen Sprache halbwegs mächtig sein, in der Lage sein, derartige Konstruktionen zu verstehen, da auch „Binnenschiffahrtskapitänskajüte“ eine im Deutschen völlig legitime Konstruktion darstellt, die ich bestimmt nicht im Duden finden kann.

Das ist eine andere Wortart, klar. Aber halten wir fest, dass das Deutsche den geschätzten Leser*innen einiges abverlangt in Hinsicht Wortlänge.

Zweitens gibt es die latente Möglichkeit, etwas misszuverstehen. „hinterher sehen“ heißt potentiell etwas anderes als „hinterhersehen“. Im ersten Fall kann ich „jemanden/etwas hinterher sehen“ oder „wir werden hinterher sehen, ob“ oder „jemandem hinterher sehen“. Aber im zweiten Fall geht nur „jemandem hinterhersehen“.

Drittens: Deutsch ist nicht Englisch, verflucht noch mal.

Schlimm genug, dass ich auf der Straße regelmäßig mit falschen Apostrophen konfrontiert werde, die von über dem großen Teich importiert sind. „Montag’s“. Aua. Aber die Verursacher*innen haben in der Regel wenigstens die plausible und verständliche Erklärung, dass sie nicht so gut Deutsch können. Außerdem kriegt deutsche Software es auch nicht hin, dieses C von jenem Ç zu unterscheiden, oder ein ‚ auf ein C zu setzen. Etc. Ganz zu schweigen davon, dass viel zu selten auch von Menschen mit Abi gefragt wird, wie sich ein Wort aus einer Fremdsprache ausspricht, und irgendein Murks fabriziert wird. Ich sage mal beispielhaft „Przkewalski“.

Das Leerzeichen bei Verben wurde hingegen nicht durch Personen verursacht, die wenig Deutsch können, sondern durch Menschen, denen ich unterstellen möchte, dass sie den Unterschied zwischen Deutsch und Englisch kennen.

Das Englisch benutzt wenig Wortfügungen, aber das ist auch nicht schlimm, weil das Englische beim Sprechen die Wörter zusammenklebt. Dadurch ergibt sich ein anderer Sprachrhythmus als im Deutschen. Wenn ich aber im Deutschen „hinterher sehen“ lese, dann stolpere ich über die Aussprache, weil es zwei davon gibt – einmal mit Pause vor „sehen“, einmal ohne. Das ist ähnlich verwirrend, wie wenn ich WEG schreibe, weil mir dann der Hinweis fehlt, ob es „weg“ oder „Weg“ heißt.

Falls es irgendwem entgangen sein sollte, arbeitet fiktionales Erzählen gelegentlich mit Rhythmus. Es gibt einen Grund, warum ich meine erzählenden Texte vor Veröffentlichung laut lese, weil ich nur dadurch feststellen kann, ob das Ding zu gehetzt, zu getragen, zu langweilig, zu kompliziert etc. klingt. Das System ist noch nicht vollkommen perfektioniert, so wie ich auch keine perfekte Autorin bin, aber die Texte lesen sich hinterher trotzdem angenehmer als vorher.

Fazit

Die meisten Leser*innen sind durchaus in der Lage, ein Verb wie „hinunterrutschen“ als verständliches Wort zu identifizieren. Wieso zum Henker sollte ich also ein Leerzeichen machen, wenn es mir den Rhythmus verdirbt?

„Und wenn du einfach unter einem Männernamen schreibst?“

Via Nina. C Hasse muss ich das hier auch noch mal rebloggen, weil es so wahr ist. Die Diskussion „darf ich als Frau unter Männer-Pseudonym M/M schreiben“ ist ja noch mal eine andere, aber eh. Obwohl mein Publikum alles außer heterosexueller cis-Männer ist, finde ich es nicht gut, dass bei weiblichen Schreibenden automatisch davon ausgegangen wird, dass sie ausschließlich für Frauen schreiben.

(Edit: Note to self: Keine Posts mehr, wenn ich total übernächtigt bin und vorher 10 Stunden gearbeitet habe.)

Teaser: Von der Vernunft, Liebe und Freiwilligkeiten

Manchmal finde ich es schon faszinierend, was mein Hirn so zusammenkocht. Da hatte ich derletzt selbiges Paper über konservative Manipulation online gestellt, und dann kam Kritik, dass wir „Rationalität“ zu unkritisch verwenden, und irgendwem gefällt das Wort „Pädophilie“ nicht.

Jedenfalls sollten jene, welche das Paper lesen, zu dem Schluss kommen, dass es mit der Rationalität beim Menschen nicht so weit her ist wie gemeinhin angenommen wird. Ehrlich. Wer ein gutes Sachbuch sucht, möge sich vertrauensvoll an Kahnemans „Schnelles Denken, langsames Denken“ wenden.

Trotz aller Hindernisse, die mein Hirn mir in den Weg legt, kann ich natürlich versuchen, sachlich zu bleiben …

Was die Pädophilie angeht, halte ich es für relativ wurst, wie das Phänomen heißt, solange die Definition sich nicht ändert. Wichtig ist doch, jenen – oder allen – Liebenden klar zu machen, dass ihre Liebe einen Scheiß wert ist, wenn sie eine Erwiderung per Erpressung, Drohungen und Gewalt einfordert.

Solche Gedankengänge schlagen sich dann gelegentlich auch in Romanen nieder. Das aktuelle Projekt hat derzeit keinen Arbeitstitel, der mir gefällt. Wir werden sehen. Zeitlich ist es ein Viertel Jahr nach Albenbrut angesiedelt, nachdem mich eine Person zu viel nach einer Fortsetzung fragte … F. ist schuld.

Insofern ein Teaser Trailer. Achtung, Rohfassung eines Tetxtes, der noch nicht mal seinen ersten Wendepunkt hat. Weiterlesen

Zukunftsängste

In Apotheken wird ja gern auch mal über das Gesundheitssystem gejammert.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aesculap-serpentine.jpg?uselang=de

Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen mit einer älteren Dame, die darüber schimpfte, dass mittlerweile so viele Ausländer*innen als Ärzt*innen arbeiten, und dass die je alle so schlecht Deutsch können.

(Das ist sicher nicht schön, wenn’s mit der Kommunikation hapert, aber dann liegt wohl was mit der derzeitigen Bezahlung und den Arbeitsbedingungen im Argen, wenn so viele deutsche Ärtz*innen ins Ausland wirtschaftsflüchten … und in diesem Fall ist es dann eine echte Wirtschaftsflucht, weil einen Job, zu essen und ein Dach über dem Kopf hätten die hier allemal.)

Jedenfalls war der Tenor, „ach, armes Deutschland, mit den vielen Ausländern.“ Und, „Ich mache mir Sorgen um Sie junge Leute, Sie müssen da ja so viel mitmachen.“

Woraufhin ich am Liebsten geantwortet hätte: „Mir machen Rassist*innen, Alt- und Neu-Nazissen, die jede Pegida-Propaganda nachplappern, aber mehr Sorgen als zugewanderte Ärzt*innen.“

Aber das gehört sich halt nicht.

Jedenfalls möchte ich hier alle Leser*innen bitten, selbige Petition für ein Verbot von Demos vor Unterkünften von Geflüchteten zu zeichnen, und gegenbenenfalls hier oder hier weiterzulesen.

Edit 15. August: Arwin Yale hat auch noch einen nachdenklich-wütenden Beitrag zum Thema.